Mit Kunst Leben und Liebe verkünden

Rottenburg/Stuttgart. 1. März 2017. Am Aschermittwoch hat Bischof Gebhard Fürst die Künstler als Vermittler der christlichen Botschaft von Auferstehung und ewigem Leben gewürdigt. Beim traditionellen Aschermittwoch der Künstler sagte er im Gottesdienst in Stuttgart, Künstler hätten die Gabe, „gegen den Tod, gegen Hoffnungslosigkeit und Traumatisierungen anzukämpfen, Erinnerung wach zu halten und diese nicht zu Staub zerfallen zu lassen“. Sie würden Scheitern, Schmerz, Niederlage und Tod in Texten, Bildern und Musik darstellen. Durch solche Darstellungen hindurch werde aber auch „Gottes lebendige Botschaft immer neu zum Leben erweckt“.

Das Aschekreuz, das sich die Künstlerinnen und Künstler im Gottesdienst auflegen ließen, stellt laut Bischof Fürst als Teil der Aschermittwochsliturgie eine Faszination dar. Bewusst werde durch dieses Zeichen der Tod hineingeholt „in unser Leben als Weckruf zu einem intensiveren Dasein“. Das Aschekreuz erinnere allerdings nicht an einen sinnlosen Tod, sondern an den Tod Jesu, der sein zum Kreuz führendes Leben hinter sich lasse und das neue Leben der Auferstehung vor sich habe. So sei das Aschekreuz als Zeichen der Vergänglichkeit gleichzeitig eines der leidenschaftlichen Liebe Gottes zu den Menschen.