Mit Leib und Leben andere retten

Er erinnerte an den Film „Titanic“, in dem Jack Dawson seine geliebte Rose DeWitt vor dem Sterben bewahrt und sie als alte Frau sagt, der durch seine Tat zu Tode gekommene Dawson habe sie gerettet, „wie ein Mensch nur von einem anderen gerettet werden kann“.

Bischof Fürst bescheinigte den Feuerwehrleuten, dass sie ein Vorbild gelebten Christseins gäben.Christus habe als Mensch gewordener Sohn Gottes sein Leben für das Heil der Welt geopfert. Diesem Beispiel seien viele Heilige gefolgt, so auch der Feuerwehrpatron Sankt Florian. Er und seine Freunde, erinnerte der Bischof, seien 304 im Fluss Enz im heutigen Österreich von römischen Soldaten ertränkt worden, nachdem Florian seinen bedrängten Freun-den hatte beistehen wollen.

Als tief in der Erinnerung bleibende Rettungstat nannte der Bischof den Einsatz von Feuerwehr und Polizei nach dem Terroranschlag von 11. September 2001 in New York, bei dem über 340 Feuerwehrkameraden starben. Auch die Feuerwehrleute in Baden-Württemberg riskierten ihr Leben, unterstrich der Bischof. Er wünschte ihnen den Geist der Gottes- und Nächstenliebe und den Segen Gottes, „der uns rettet und in seiner bergenden Hand hält“.