„Mit nüchternem Blick und ruhiger Hand“

Der am 20. Juli 2003 zum Erzbischof von Freiburg geweihte Zollitsch habe sich als umsichtiger und geduldiger Brückenbauer in einer Zeit voller Umbrüche erwiesen, betonte Bischof Fürst am Freitag in Rottenburg. Er nimmt am Samstag in Freiburg an der Geburtstagsfeier von Erzbischof Zollitsch teil. Der Jubilar sei in seiner bisher fünfjährigen Amtszeit seinem Wahlspruch „ In der Gemeinschaft des Glaubens“ treu gefolgt.

Bischof Fürst zollte seinem Amtsbruder Respekt dafür, dass er zusätzlich zu den vielen Aufgaben als Leiter seiner Diözese seit Februar seiner Rolle als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz verantwortungsvoll gerecht werde. „Auch in diesem Amt hat sich Erzbischof Zollitsch als nüchterner und umsichtiger Brückenbauer erweisen“, sagte Bischof Fürst. Er wünschte dem Jubilar die Kraft Gottes, damit dieser seine Ämter in Gesundheit und zum Wohl der Kirche in Baden-Württemberg wie auch in ganz Deutschland weiterhin ausfüllen könne. „Robert Zollitsch wollte ein Bischof zum Anfassen werden, und er ist es geworden“, so Bischof Fürst.