Mit starken Farben neue Wege zur Bibel

Der in Ellwangen nach wie vor als Maler und Seelsorger arbeitende Jubilar, der am Sonntag sein 85. Lebensjahr vollendet, habe mit seinen Werken vielen Menschen neue Zugänge auch zu weniger bekannten Szenen der Bibel eröffnet, erklärte Bischof Fürst am Dienstag in Rottenburg. „Besonders eindrücklich sind für mich die Bilder, in denen Gott den Menschen buchstäblich den Kopf verdreht.“

Der Malerpfarrer Köder, der sich nach Kunststudium und Jahren als Gymnasiallehrer mit 40 Jahren zum Priester weihen ließ, erwarb sich laut Bischof Fürst mit seiner Kunst einen großen Namen weit über die Diözese Rottenburg-Stuttgart hinaus. Köders Kunst finde sich an vielen Orten in der Diözese und in Deutschland in Form von Bildern, Kirchenfenstern und Plastiken. Bischof Fürst dankte dem Jubilar für dessen aus tiefem Glauben motivierten Schaffen. Er hob auch den Einsatz des Malers und Pfarrers für die Ausstattung des Jakobuswegs im Raum Ellwangen hervor. Köder war 20 Jahre Pfarrer in Rosenberg bei Ellwangen und in Hohenberg, wo die Gemeindekirche dem heiligen Jakobus geweiht ist. „Ich bin dankbar dafür, dass wir Sieger Köder haben und hoffe, dass er noch lange schaffen darf“, sagte Bischof Fürst.

Uwe Renz