Neue Caritasdirektorin ins Amt eingeführt

Die zuständige Ordinariatsrätin für die Caritas in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Vorsitzende des Diözesancaritasrates Irme Stetter-Karp betonte, die neue Caritasdirektorin Annette Holuscha-Uhlenbrock bringe „ein besonderes Pfund“ mit. Denn sie habe beide Seiten, „die eines Wohlfahrtsverbandes und gleichzeitig die des Gegenübers, der Kostenträger“, in ihrer eigenen Berufsbiografie erlebt und kenne zudem „par excellence die sozialpolitische Landschaft in Baden-Württemberg und die Partner des Verbandes“. Die 44-jährige promovierte Verwaltungswissenschaftlerin Holuscha-Uhlenbrock bringt 15 Jahre Erfahrung in verschiedenen Fach- und Leitungspositionen in der Öffentlichen und Freien Wohlfahrtspflege mit. Zuletzt war sie Stellvertretende Dezernentin Soziales beim Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg. Daher sei sie bestens mit den Grundsatzfragen, dem Feld des Qualitätsmanagements, den Finanzsystematiken sowie den Fachfragen der Sozialpolitik vertraut, so Stetter-Karp.

Für den Vorstandsvorsitzenden des Caritasverbandes, Prälat Wolfgang Tripp, bringt Annette Holuscha-Uhlenbrock ein enormes Maß an Sachkompetenz mit, „zudem zeichnen sie ihre Tatkraft, Weitblick und ihr erstaunliches Fingerspitzengefühl für die aktuellen großen Themen der Sozialpolitik in Baden-Württemberg aus.“ Bestens sei die Kollegin vertraut mit den Fragen zum demografischen Wandel und zur Armutsprävention, die die Arbeit des Caritasverbandes in den kommenden Jahren prägen würden.

Als Caritasdirektorin ist Holuscha-Uhlenbrock schwerpunktmäßig für den Bereich Sozialpolitik und die politische Vertretung des Verbandes auf Landesebene verantwortlich. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Prälat Wolfgang Tripp und Rainer Brockhoff steht sie künftig als Mitglied des Vorstands an der Spitze des katholischen Wohlfahrtsverbandes. Sie war im Juli 2012 vom Diözesancaritasrat einstimmig zur Nachfolgerin von Johannes Böcker gewählt worden. Mit Rücksicht auf die Betreuung ihrer zwei Kinder nimmt sie ihren neuen Dienst vorläufig mit einem Stellenumfang von 75 Prozent auf.

Annette Holuscha-Uhlenbrock begann ihre berufliche Laufbahn 1995 nach dem Staatsexamen zum höheren Verwaltungsdienst zunächst als Referentin im Büro für Frauenfragen bei der Stadt Ludwigsburg. Die gesamte Bandbreite der Sozialen Arbeit und der Sozialpolitik lernte sie als Abteilungsleiterin beim Deutschen Roten Kreuz und beim Landeswohlfahrtsverband Württemberg Hohenzollern als Stellvertretende Leiterin des Landessozialamtes kennen.

Cäcilia Branz