Neue Chefin im Diözesanmuseum

Sie folgt als Direktorin Wolfgang Urban nach, der das Museum, dessen 150-Jahr-Jubiläum im Herbst gefeiert wurde, seit 1992 leitet. Prange wurde in Leonberg geboren. Ihre Magisterarbeit in Kunstgeschichte legte sie 2003 über den Reliquienaltar des heiligen Adelphus im elsässischen Neuweiler vor. Sechs Jahre später beendete sie ihre Doktorarbeit über den „mittelalterlichen Domschatz von Konstanz – Rekonstruktion eines verlorenen Schatzensembles“.

Melanie Prange machte sich zuletzt in Rottenburg einen Namen, indem sie zum Jubiläum des Diözesanmuseums einen über 500 Seiten umfassenden Bestandskatalog verfasste, eine Sonderausstellung „Glaubenshorizonte - Sammlungshorizonte“ konzipierte und zusammen mit Direktor Urban eine Vortragsreihe „Beiträge zur Kunst des späten Mittelalters“ organisierte. Weitere berufliche Erfahrungen hatte Prange zuvor unter anderem in der Schlösserverwaltung des Landes Baden-Württemberg, der Domschatzkammer Essen und im baden-württembergischen Landesarchiv gesammelt.

Uwe Renz