Personal

Neue Pfarrer in der Region Bodensee-Oberschwaben

Drei Porträtfotos nebeneinander.

Pfarrer Florian Störzer (l. - Foto: Privat) kommt in die SE Vorallgäu, Pfarrer Gunnar Sohl (r. - Foto: Kirchengemeinde Obereschach) in die SE Kißlegg und Pfarrer Beda Hammer (m. - Foto: Kirchengemeinde Kißlegg) in die SE Ulrika Nisch.

Florian Störzer kommt ins Vorallgäu - Gunnar Sohl wechselt nach Kißlegg - Beda Hammer geht ins Dekanat Biberach.

Bischof Gebhard Fürst hat aufgrund ihrer Bewerbungen Florian Störzer die Stelle als Leitender Pfarrer in der Seelsorgeeinheit Vorallgäu, Gunnar Sohl die Stelle als Leitender Pfarrer in der Seelsorgeeinheit Kißlegg und Beda Hammer  die Stelle als Leitender Pfarrer in der Seelsorgeeinheit Ulrika Nisch verliehen.

Florian Störzer

Rottweil/Bodnegg.  Zur seiner künftigen Seelsorgeeinheit Vorallgäu (Dekanat Allgäu-Oberschwaben) gehören die Kirchengemeinden St. Ulrich und Magnus in Bodnegg, St. Gallus und Nikolaus in Grünkraut, St. Martin in Schlier und die Filialkirchengemeinde Mariä Himmelfahrt in Unterankenreute. Seit Dezember 2019 arbeitet der 37-Jährige als Pfarrvikar in der Seelsorgeeinheit Rottweil-Hausen-Neukirch (Dekanat Rottweil). Der Wechsel ist im Frühjahr 2022 vorgesehen.

Geboren in Freudenstadt und aufgewachsen in Waldachtal-Lützenhardt absolvierte Störzer nach Abitur und Zivildienst zunächst das Theologische Vorseminar Ambrosianum in Ehingen. Während seines Theologiestudiums in Tübingen verbrachte er ein Auswärtsjahr im indischen Pune und in Frankfurt-St. Georgen. Seinen Dienst als Diakon leistete Störzer in der Rottenburger Domgemeinde St. Martin und der dortigen Seelsorgeeinheit.

Nach seiner Priesterweihe 2014 und einem Vikarsjahr in der Seelsorgeeinheit Bad Schussenried holte Bischof Fürst den Theologen als seinen Sekretär zurück nach Rottenburg. 2018 beendete er die Aufgabe im Bischofshaus und sammelte 15 Monate Erfahrungen als Vorstandsassistent beim Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg, bevor er seinen Dienst in Rottweil antrat. In der Seelsorgeeinheit Vorallgäu tritt Störzer die Nachfolge von Pfarrer Michael Stork an, der vor knapp zwei Jahren in die Seelsorgeeinheit Ertingen im Dekanat Biberach wechselte.

Gunnar Sohl

Obereschach/Kißlegg. Zu seiner künftigen Seelsorgeeinheit gehören neben St. Gallus und Ulrich in Kißlegg auch die Kirchengemeinden St. Ursula in Immenried und St. Petrus und Magnus in Waltershofen. Der 56-Jährige wirkt derzeit als Pfarrer in Obereschach, Weißenau, Oberzell und Gornhofen im Ravensburger Süden (alle Dekanat Allgäu-Oberschwaben). Der Wechsel ist für Sommer 2022 geplant.

In Laupheim geboren und aufgewachsen blieb Sohl abgesehen von seinem Theologiestudium in Tübingen und Innsbruck sowie den Vikarstellen in Obersulm-Affaltrach bei Heilbronn und Horb am Neckar seiner Heimatregion treu. Nach seinem Diakonatsjahr in Wolfegg, Rötenbach und Alttann weihte ihn Bischof Walter Kasper 1992 in der Weingartener Basilika zum Priester. Seine erste Pfarrerstelle führte den jungen Geistlichen 1996 nach Königseggwald, Hoßkirch, Riedhausen und Unterwaldhausen im Dekanat Saulgau.

Im Allgäu war Sohl bereits von 2003 bis 2010 Pfarrer in der Wangener Kirchengemeinde St. Ulrich mit Leupolz und Karsee, bevor er zunächst Obereschach und Gornhofen übernahm. Nach dem Weggang von Pfarrer Hermann Rundel 2018 war er für die ganze Seelsorgeeinheit Ravensburg-Süd verantwortlich. In Kißlegg folgt Sohl auf Pfarrer Beda Hammer, der sich kürzlich dort verabschiedete.

Beda Hammer

Kißlegg/Rupertshofen. Zu seiner künftigen Seelsorgeeinheit Ulrika Nisch (Dekanat Biberach) gehören die Kirchengemeinden St. Vitus in Rupertshofen, Unbefleckte Empfängnis in Ahlen, St. Blasius in Attenweiler und St. Johannes in Oggelsbeuren. Ein Termin für die Amtseinsetzung steht noch nicht fest. Der 62-Jährige war zuletzt in gleicher Funktion in der Seelsorgeeinheit Kißlegg im Allgäu mit Waltershofen und Immenried (Dekanat Allgäu-Oberschwaben) tätig.

Hammer wurde in Stuttgart geboren und wuchs in Weil der Stadt auf. Nach seinem Theologiestudium in Tübingen und München weihte ihn Bischof Georg Moser 1984 in Bad Mergentheim zum Priester. Seine Vikarszeit erfolgte in Stuttgart und Laupheim. Von 1988 bis 2000 war Hammer Pfarrer in Binsdorf, ab 1993 zusätzlich Dekanatsjugendseelsorger in Balingen und ab 1996 auch Pfarrer in Erlaheim.

Im Jahr 2000 wechselte Hammer als Pfarrvikar in die Seelsorgeeinheit Wangen im Allgäu, bevor er für sieben Jahre als Pfarrer die Leitung der Seelsorgeeinheit Klippeneck-Primtal übernahm. Ab 2010 wirkte er vor seinem Umzug nach Kißlegg neun Jahre lang als Pfarrer in der Seelsorgeeinheit Eutingen im Gäu.

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