„Neuen Atem einhauchen“

Die Begegnung der württembergischen Delegation unter der Leitung von Domkapitular Dr. Uwe Scharfenecker mit Diakonen der Diözesen Besancon, Belfort-Montbeliard (dem ehemals württembergischen Mömpelgard) und St. Claude soll einer alten und in den letzten Jahren weniger gepflegten Freundschaft „neuen Atem einhauchen“, sagte in Rottenburg der Bischöfliche Beauftragte für den Ständigen Diakonat, Godehard König. Der Austausch geht auf 1996 zurück, als sich Diakone erstmals grenzübergreifend mit Fragen befassten, wie der christliche Glaube im Dienst an den Menschen glaubwürdig verkündet werden kann.

Für ihre diakonische Arbeit könne die Kirche in Deutschland von den französischen Diakonen viele Impulse bekommen. Von französischer Seite nimmt an der Begegnung der Erzbischof von Besancon, Andre Lacrampe, teil. Auf dem Programm des Treffens stehen Diskussionen über die Enzyklika „Caritas in veritate“ (Dienende Liebe in der Wahrheit) von Papst Benedikt XVI. und über die im rumänischen Sibiu verabschiedete Charta oecumenia und deren Bedeutung für den Diakonat. Die französischen Diakone stellen einen 1996 an die Katholiken Frankreichs versandten Brief „Proposer la fois dans le monde actuel“ (Den Glauben in der heutigen Welt anbieten). Auch Erfahrungen der Ehefrauen von Diakonen kommen zur Sprache.

Uwe Renz