„Noch mal leben“

Ab 1. November sind im Haus der katholischen Kirche an der Stuttgarter Königstraße Schwarzweiß-Bilder von sterbenden und gestorbenen Menschen zu sehen. Für die ökumenisch getragene Ausstellung „Noch mal leben“ mit Fotos von Walter Schels und Texten von Beate Lakotta ist jetzt die Internet-Homepage www.noch-mal-leben-stuttgart.de freigeschaltet worden.

Sie enthält Informationen unter anderem zu den Autoren der Ausstellung, zu den Trägern sowie zu Veranstaltungen im Rahmenprogramm.

Die Vorbereitungen für diese von den Bereichen Erwachsenenbildung der beiden großen Kirchen in Baden-Württemberg und der methodistischen Kirche organisierten Ausstellung laufen auf Hochtouren. Der Fotograf Schels machte ein Jahr lang in Hospizen Aufnahmen von Menschen in deren letzter Lebensphase und nach deren letztem Atemzug. Die Journalistin Beate Lakotta dokumentierte Gespräche mit Sterbenden, ihre Erfahrungen, Ängste und Hoffnungen.

Bei dem Foto-/Textprojekt entstanden anrührende Bilder und einfühlsame Portraits von Menschen, die ihrem Tod sehr nahe sind. Eröffnet wird die ökumenisch getragene Ausstellung a, Allerheiligenfest (1. November) vom Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst; der Bischof der evangelischen Landeskirche von Württemberg, Frank Otfried July, beendet sie am 20. Dezember. Die Fotos sind dargestellt auf insgesamt 49 quadratischen Tafeln mit einer Fläche von jeweils einem Quadratmeter. Sie zogen auf bisherigen Ausstellungen weltweit viele Tausende Besucher an.

Zur mehrfach ausgezeichneten Ausstellung gibt es einen mit dem Deutschen Fotobuchpreis gewürdigten Band von Schels/Lakotta „Noch mal Leben vor dem Tod – wenn Menschen sterben“. In Stuttgart haben die Organisatoren ein Begleitprogramm mit wissenschaftlichen, kulturellen und spirituellen Veranstaltungen sowie Führungen für Erwachsene und Schulklassen geplant. Es sind Angebote der Landesstiftung Baden-Württemberg im Rahmen des Programms „Neue Brücken bauen … zwischen Generationen, Kulturen und Institutionen“. Die Ausstellung wird getragen von der „Kirchlichen Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Baden-Württemberg“ (Kilag).