Not der Gestrandeten nicht vergessen

Rottenburg. 24. März 2016. Bischof Gebhard Fürst hat vor dem Osterfest dazu aufgerufen, die Not vieler gestrandeter Flüchtlinge nicht zu vergessen. Derzeit erreichten uns Schreckensbilder von Flüchtlingen an der griechisch-mazedonischen Grenze, Bilder der vergessenen Kinder, Frauen und Männer in Dreck, Verzweiflung und Krankheit aus dem Flüchtlingslager von Idomeni.

Diese Bilder wirkten wie ein Hohn auf die von Europa immer hochgehaltene Menschenwürde, so Bischof Fürst. Europa müsse zusammenstehen und durch geeignete Hilfsmaßnahmen die Würde der Menschen auf der Flucht sicherstellen. Es gelte Lösungen zu finden, die der Humanität zum Durchbruch verhelfen, mahnte der Rottenburger Bischof.

Uwe Renz