„Ökumenische Forschung bereichert“

Bei dem dort vorgestellten Ergebnisband handelt sich um den zweiten Teil eines Forschungsprojekts zu „Problemen der Fundamentaltheologie in ökumenischer Perspektive“. Die Expertengruppe besteht aus Mitgliedern der Päpstlichen Lateran-Universität in Rom und der Evangelisch-Theologischen Fakultäten Tübingen und Heidelberg. In der Lateran-Universität fanden die Forschungsgespräche statt. Dort wurde der Band am 1. Dezember vorgestellt.

Bischof Fürst lobte die Theologen dafür, dass sie „unter der alleinigen Autorität der Wahrheit“ das Verhältnis von Wort und Sakrament in der Lehre Luthers einerseits und in der römisch-katholischen Lehre andererseits untersucht hätten. Sie seien an die Wurzeln gegangen und wollten von dort aus „die konfessionell unterschiedlich geprägten Themen in einem noch ausstehenden dritten Band angehen“. Der Bischof hob hervor, dass das Projekt dem Papst als dem Bischof von Rom und Inhaber des universalen Petrusamtes gewidmet sei, die Gespräche in Nachbarschaft des Papstes geführt wurden und die Theologen sich der alleinigen Autorität der Wahrheit unterstellt hätten. Vor allem letzteres erscheine ihm als „eigentliche Widmung dieser Forschungsergebnisse“, sagte Bischof Fürst.