Pädagogin mit Leib und Seele

Gemeinsam mit Bischof Gebhard Fürst wirkt sie bei der Eröffnungsveranstaltung in Tettnang am Sonntag, 3. Oktober, mit und berichtet anschließend in Kirchengemeinden, Schulen oder kirchlichen Gruppierungen in der Diözese über ihre Tätigkeit in der indischen Hauptstadt.

Schwester Anita Demonte ist seit über 30 Jahren in der Aus- und Fortbildung engagiert – eine Pädagogin mit Leib und Seele, wie ihr oft bescheinigt wird. Die heute 63-jährige Ordensfrau sorgte als Lehrerin und dann als Schulleiterin eines Gymnasiums in Ballia im Bundesstaat Uttar Pradesh dafür, dass junge Mädchen eine gute Schulausbildung bekommen. Anschließend hat Schwester Anita fast zehn Jahre lang das Nav Sadhana Kala Kendra College in Varanasi geleitet, wo vor allem junge Mädchen eine qualifizierte Musik- und Tanzausbildung erhalten, mit der sie später an jeder weiterführenden Schule unterrichten können. Der Tanz ist tief in der indischen Kultur beheimatet und ist ein ordentliches Unterrichtsfach. Seit 2004 arbeitet die Ordensschwester im Aaathmik Kalyan Center in Dehli, das sie selber gegründet hat und in dem Kurse zur persönlichen und spirituellen Begleitung von Menschen angeboten werden.

Schwester Anita Demonte wird in ihrer Arbeit von dem Internationalen Katholischen Missionswerk missio unterstützt, auf dessen Einladung sie auch nach Deutschland kommt.


Am Samstag, 2. Oktober 2010, gestaltet Sr. Anita Demonte in Tettnang gemeinsam mit Ministranten und dem Jugendverband Katholische Studierende Jugend einen Indientag. Am Sonntag, 3. Oktober 2010, ist sie um 10.30 Uhr, beim Festgottesdienst zur Eröffnung des Monats der Weltmission in Tettnang zugegen, um 12.30 Uhr gestaltet sie dort die Eröffnungsveranstaltung mit Film und Podiumsdiskussion, Musik und indischen Tänzen mit.