Papst Benedikt besucht vier Tage Deutschland

Benedikt XVI. wird am Donnerstagnachmittag eine Schifffahrt auf dem Rhein machen und am Abend den Kölner Dom besuchen. Am Freitag steht ein Vieraugengespräch mit Bundespräsident Horst Köhler und um 12 Uhr der Besuch der Synagoge in Köln auf dem Programm. Nach dem Mittagessen mit Jugendlichen trifft der Benedikt XVI. um 17 Uhr an der Kirche Sankt Pantaleon mit Seminaristen zusammen. Um 18:15 Uhr ist ein Ökumenisches Treffen geplant.

Am Samstagvormittag sind Audienzen mit Vertretern des politischen Lebens vorgesehen, unter anderem mit Bundeskanzler Schröder, Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, der CDU-Parteivorsitzenden Angela Merkel und dem Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers. Um 18 ist eine Audienz für Vertreter der muslimischen Gemeinschaft, um 19:30 Uhr richtet der Papst auf dem Marienfeld ein Grußwort an die anwesenden Bischöfe, darunter auch Bischof Gebhard Fürst, der die ganze Zeit beim Weltjugendtag dabei ist. Eine Begegnung speziell mit den deutschen Bischöfen ist am Sonntag um 17 Uhr im Erzbischöflichen Priesterseminar. Beim Hauptgottesdienst um 10 Uhr auf dem Marienfeld wird der Papst auch die Predigt halten. Gegen 18:45 wird er dann auf dem Flughafen mit einer Zeremonie verabschiedet.

Die Sicherheitsvorbereitungen für den Weltjugendtag laufen unterdessen auf Hochtouren. Da der Papst auch zu einem Staatsbesuch in Deutschland ist, gilt die Sicherheitsstufe eins. Es werden alle Maßnahmen getroffen, um den Papst hier zu schützen. Das gilt auch für die Tage, die er auf dem Weltjugendtag selbst verbringen wird. Die besondere Herausforderung dabei: Es soll ein offener Weltjugendtag bleiben. Dazu muss "die richtige Balance zwischen Sicherheit und Freiheit" gefunden werden, wie Wolfgang Beus, Sprecher im nordrhein-westfälischen Innenministerium, betont.