Pfarrer Heinrich Maria Burkard zum Monsignore ernannt

Heinrich-Maria Burkard wurde im November 1958 in Rottweil geboren. In den Jahren von 1978 bis 1983 studierte er katholische Theologie in Tübingen und Rom. Am 17. Dezember 1983 wurde er zum Diakon und am 29. Juni 1985 in Schwäbisch Gmünd zum Priester geweiht. Seinen priesterlichen Dienst begann er in den Jahren 1985 bis 1987 als Vikar in Rechberghausen, Mariä Himmelfahrt. Von 1987 bis 1989 war er Vikar in Schwenningen, St. Franziskus.

Von 1989 bis 1997 war Heinrich-Maria Burkard Pfarrer in den Starzacher Teilgemeinden Bierlingen, Felldorf, Wachendorf und Börstingen (Kr. Tübingen). In dieser Zeit hatte er von 1994 bis 1997 auch das Amt des stellvertretenden Dekans des Dekanates Rottenburg inne, bevor er 1997 zum Spiritual am Theologenkonvikt Wilhelmsstift in Tübingen ernannt wurde.

Seit 1. Mai 2004 ist Heinrich-Maria Burkard Referent für die Personalführung der Priester (Hauptabteilung Pastorales Personal) und bekleidet seit dieser Zeit das Amt des Dompräbendars der Dompräbende St. Meinrad zu Rottenburg und nimmt in dieser Funktion seelsorgerliche und liturgische Aufgaben an der Bischofskirche wahr..

In der Würdigung zu der Ernennung zum Monsignore heißt es, Pfarrer Burkard habe sich bereits in früheren Aufgabenbereichen als Gemeindepfarrer und stellvertretender Dekan „als qualifizierter Theologe und außergewöhnlicher Seelsorger erwiesen“. Als Spiritual am Priesterseminar habe er sich in der geistlichen Begleitung junger Männer auf dem Weg zum Priesteramt in besonderer Weise ausgezeichnet. Dafür habe er sich auch durch eigene Fortbildung in „Geistlicher Begleitung“ sowie in „Führen und Leiten in der Kirche“ in spezieller Weise qualifiziert. Die Begleitung junger Menschen sei ihm besonders am Herzen gelegen. So sei auf seine Initiative hin die Arbeitsgemeinschaft „Geistliche Begleitung“ in der Diözese Rottenburg-Stuttgart gegründet worden; auch sei er federführend in der Entwicklung eines entsprechenden Konzepts gewesen. Heinrich-Maria Burkard sei ein Mensch, „der sein Leben und seinen Dienst geistlich durchdringen möchte“ und den „eine tiefe Spiritualität auf dem Boden der katholischen Kirche“ präge, heißt es weiter. Auch die seelsorgerliche und menschliche Begleitung seiner Mitbrüder sein ihm ein „Herzensanliegen“. Ein hoher Einsatz im Dienst für die Mitbrüder, besonders auch in schwierigen Lebenssituationen, zeichneten ihn ebenso aus wie eine Fähigkeit zur Kommunikation und Zusammenarbeit.