Platz eins mit Friedhofskulturen

Im gleichnamigen Wettbewerb erzielten in diesem Jahr Max und Tom Rumpf von der katholischen privaten Heimschule Lender in Sasbach den ersten Preis, Platz zwei ging an Elias Hoffbauer vom Spohngymnasium in Ravensburg. Zudem gab es drei dritte Preise. Der Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Baden, Ulrich Fischer, überreichte die Auszeichnungen am Mittwoch in Karlsruhe.

Zum zehnten Mal waren Schülerinnen und Schüler aus Baden-Württemberg aufgerufen, Arbeiten einzureichen. Der Wettbewerb wird von den Diözesen Rottenburg-Stuttgart und Freiburg sowie von den Evangelischen Landeskirchen in Baden und in Württemberg gemeinsam verantwortet und jedes Schuljahr neu aufgelegt. Der ökumenische Gedanke zeigt sich dieses Mal besonders auch bei den Gewinnern des ersten Preises: Die evangelischen Brüder Max und Tom Rumpf besuchen die katholische Privatschule Heimschule Lender in Sasbach. Der Beauftragte der katholischen Kirche beim SWR, Peter Kottlorz, lobte im Namen der Jury, die Brüder hätten mit ihrer Arbeit „Ruhe sanft?“ über den jüdischen Friedhof Bühl, den Stadtfriedhof Achern, den Friedhof Illenau und den Friedwald Rheinau einen beachtlichen regionalgeschichtlichen Beitrag auf wissenschaftlichem Niveau vorgelegt. Der erste Preis ist mit 500 Euro dotiert.

Uwe Renz