„Politik braucht Maßstäbe, die nicht selbst zur politischen Disposition stehen.“

In den fundamentalen und entscheidenden Grundlinien brauche die Politik Maßstäbe, die nicht selbst zur politischen Disposition stünden, schrieb Bischof Fürst. Mappus möge „in der Verantwortung vor Gott und um der Menschen und ihres Heiles willen“ die Geschicke des Landes Baden-Württemberg lenken. Er dürfe dabei auf eine Fortsetzung der auch bisher schon bestehenden vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Diözese Rottenburg-Stuttgart und mit den Kirchen insgesamt bauen.

Die umfassenden Erfahrungen auf allen wichtigen Feldern der Politik, die Mappus als Staatssekretär, als Umwelt- und Verkehrsminister sowie als Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag von Baden-Wüttemberg gesammelt habe, kämen diesem in dem jetzigen Spitzenamt sicher zugute, betonte Bischof Fürst in dem Brief. Seine Glück- und Segenswünsche, so der Bischof, richteten sich auch an die künftige, von Mappus geführte Landesregierung und ebenso an dessen Familie.

Dr. Thomas Broch