Rechtsstreit zwischen Land Baden-Württemberg, Stiftung Liebenau und Diözese Rottenburg-Stuttgart ist beendet

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart begrüßt die Entscheidung der Stiftung Liebenau und der Landesregierung. „Wir sind erleichtert und froh, dass jetzt wieder ein gemeinsamer Weg nach vorne offen ist und wir umgehend die Formen eines konstruktiven Miteinander festlegen können“, erklärte Bischof Dr. Gebhard Fürst in einer ersten Stellungnahme.

Der Aufsichtsrat der Stiftung Liebenau und Bischof Dr. Fürst haben sich auf den Rechtsmittelverzicht durch die Stiftung, die Zuwahl der nach der Satzung vorgesehenen Zahl an kirchlichen Vertretern in den Aufsichtsrat und die Bestätigung der wiedergewählten Mitglieder des Aufsichtsrats durch den Bischof verständigt.

Weiterhin hat sich Bischof Dr. Fürst bereit erklärt, unverzüglich Gespräche fortzuführen, „um Regelungen der Stiftungsaufsicht zu vereinfachen, die der Stiftung Liebenau die notwendigen Spielräume bei ihrer weiteren Entwicklung zum Wohle der Stiftung eröffnen und die Belange der Aufsichtsbehörde berücksichtigen.“

Der Vorsitzende des Liebenauer Aufsichtsrates, Dr. Joachim Senn, zeigt sich mit der Entwicklung der vergangenen Wochen zufrieden. “Die Akzeptanz des Urteils seitens der Stiftung Liebenau macht den Weg frei für ein gutes Miteinander in Zukunft. Der Status der Stiftung Liebenau ist nun festgestellt und es gilt nun, baldmöglichst mit der kirchlichen Aufsicht die anstehenden noch offenen Fragen einvernehmlich zu lösen.“