Referat Schulpastoral mit neuer Leitung

Die Stelle war nach dem Weggang von Helmut Demmelhuber zur Führungsakademie des Landes seit September 2012 unbesetzt. Thalheimer war zuletzt Schuldekanin für Berufliche Schulen und Religionslehrerin in Tübingen. Zuvor bildete sie zehn Jahre lang angehende Pastoralreferenten in Religionspädagogik aus. Erfahrungen in der Schulpastoral sammelte sie von 1988 bis 1998 als erste Bildungsreferentin für Schulpastoral im Bischöflichen Jugendamt in Wernau, wo sie zahlreiche schulpastorale Projekte aufbaute.

Bei der Einführungsfeier betonte Augustyniak-Dürr, Schulpastoral sei zentrale Schnittstelle zwischen Religionsunterricht und Schulkultur. Die neue Referentin solle dieses Feld weiter als Dienst der Kirche an den Menschen in der Schule entfalten. Andreas Rapp vom Kultusministerium würdigte Schulpastoral als Stärkung der Erziehungs- und Bildungsarbeit; sie trage zusammen mit dem Religionsunterricht zur Persönlichkeitsentwicklung und zum gelingenden Miteinander an der Schule bei.
Angesichts sich verändernder Strukturen an Schulen wie in Kirchengemeinden erfordere die Weiterentwicklung der Schulpastoral viel Innovation und Kreativität sowie religionspädagogische und spirituelle Profilierung, so Augustyniak-Dürr.