Reichhaltige Chormusik zu Advent und Weihnachten im Rottenburger Dom

Das Konzert unter dem Titel "Emmanuel, Konzert vor der Heiligen Nacht" wird in diesem Jahr von der Mädchenkantorei unter der Leitung von Domkapellmeister Frank Leenen bestritten. Das dreiteilige Programm besteht vornehmlich aus adventlichen Werken, widmet sich dem Thema "Angelus" und wirft einen Blick voraus auf das unmittelbar bevorstehende Weihnachtsfest. Mittelalterliche Werke wechseln mit solchen aus der Neuzeit und den nationalen Schulen ab. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

Kirchenmusik an Weihnachten im Rottenburger Dom

In reichhaltiger Weise wirken der Rottenburger Domchor und die Chöre der Domsingschule Rottenburg an der Gestaltung der Weihnachtsgottesdienste im Rottenburger St.-Martins-Dom mit.

Vierter Adventssonntag (23. Dezember):

Im Hochamt um 9.30 Uhr trägt der Aufbauchor der Mädchenkantorei die Chorwerke „Tochter Zion“ von Georg Friedrich Händel, „Alma redemptoris mater“ von Joseph Rheinberger, „Ave Maria“ von Francisco Ibánez Irribaría und „Es war ein Jungfrau auserkorn“ von Jacobus Clemens non Papa vor.

Heiligabend (24. Dezember)

In der Krippenfeier um 15 Uhr führt der Nachwuchschor der Mädchenkantorei das „Singspiel zur Weihnachtsgeschichte“ des evangelischen Pfarrers Ulrich Gohl auf und singt von Johann Vierdanck „Ich verkündige euch große Freude“.

In der Christmette um 17.30 Uhr bringen der Konzert- und Aufbauchor der Mädchenkantorei sowie das Tübinger Ensemble CONCERTO die Orchesterfassung von Joseph Rheinbergers „Missa in Nativitate“ zur Aufführung. Zuvor erklingen in der Statio um 17.10 Uhr die Chorwerke „Veni, veni Emmanuel“ eines anonymen Komponisten, „Veni Domine“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, „Alma redemptoris mater“ von Joseph Rheinberger, „Ave Maria“ von Francisco Ibánez Irribaría, „Hosianna in der Höhe“ von Frank Leenen sowie „Es war ein Jungfrau auserkorn“ von Jacobus Clemens non Papa.

Um 21.40 gestalten die Domsingknaben eine Statio mit Werken von Johann Eccard: „Übers Gebirg“, William Byrd: „Beata Virgo“, Bernhard Kugler: „Es kommt ein Schiff geladen“, Eduard Nössler: „Tröstet mein Volk“, und eines anonymen Komponisten: „Hosianna“. Daran schließt sich, ebenfalls gestaltet durch die Domsingknaben, um 22 Uhr die Christmette an mit den Chorwerken von Andreas Hammerschmidt: „Freue dich sehr, du Tochter Zion“, Max Reger: „Das Wort ward Fleisch“, Giovanni Casini: „Et incarnatus est“, Friedrich Reichhard: „Heilige Nacht“, Hans Georg Pflüger: „O du fröhliche“ sowie mit Chorälen aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach.

Um 14.15 Uhr gestalten die Domsingknaben einen Gottesdienst in der Vollzugsanstalt Rottenburg mit.

Erster Weihnachtsfeiertag (25. Dezember)

Im Pontifikalamt um 9.30 Uhr bringen Domchor, Solisten und das Ensemble CONCERTO Tübingen die „Große Orgelmesse Es-Dur“ von Joseph Haydn zu Gehör.

Die Pontifikalvesper um 18 Uhr gestaltet der Domchor mit den Werken von Joseph Rheinberger, „Dein sind die Himmel“, Max Reger, „O Jesulein süß“ und „Vom Himmel hoch“ sowie mit den Falsobordonesätzen zum Magnifikat von Orazio Vecchi .

Zweiter Weihnachtsfeiertag (26. Dezember)

Im Hochamt um 9.30 Uhr wirken mit die Mädchenkantorei und ehemalige Sängerinnen mit den Werken von Max Reger, „Danksaget dem Vater“, Juan Orrego-Salas, „Canticos de Navidad“, Oliver Sperling, „Ein Schweigen hat die Welt erfüllt“ und Arnold Mendelssohn, „Fröhlich soll mein Herze springen“.

Ausblick auf das Hochfest der Erscheinung des Herrn (6. Januar)

Im Hochamt um 9.30 Uhr bringt der Domchor die Werke „Missa Sanctae Mariae Magdalenae“ von William Lloyd Webber und „Ein Kind geborn zu Bethlehem“ von Johann Hermann Schein zu Gehör.

Den Familiengottesdienst um 11.15 Uhr, zugleich die Aussendungsfeier der Sternsinger, gestalten Mädchenkantorei mit Aufbauchor sowie Domsingknaben mit Aufbau- und Nachwuchschor mit Liedern der Sternsinger mit. In der Pontifikalvesper um 18 Uhr singt die Choralschola von Guido Fuchs „Du höchstes Licht“, von Heinz Lamby den Falsobordonesatz zu Psalm 72 sowie von Giovanni Matteo Asola „Tantum ergo“.