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Requiem für Weihbischof Franz Josef Kuhnle

Weihbischof Franz Josef Kuhnle

Archivbild: DRS/Rolf Schultes

Am Freitag überträgt die Diözese ab 14 Uhr den Trauergottesdienst für Weihbischof Kuhnle live aus der ehemaligen Klosterkirche Weißenau.

Auch ohne Coronaeinschränkungen könnte vermutlich die ehemalige Klosterkirche St. Peter und Paul im Ravensburger Ortsteil Weißenau die Zahl derer nicht fassen, die sich vom vergangene Woche verstorbenen Weihbischof Franz Josef Kuhnle verabschieden wollen. Da nur geladene Gäste vor Ort mitfeiern können, überträgt die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Requiem mit Bischof Dr. Gebhard Fürst am Freitag, 12. Februar, ab 14 Uhr live über ihre Webseite www.drs.de.

Beileidbekundungen, die die Diözese in diesen Tagen in großer Zahl über verschiedene Kanäle erreichen, zeigen, wie sehr Kuhnles Wirken und seine Predigten die Menschen bis heute prägen. Von ihm Gefirmte erinnern sich ebenso wie Künzelsauer, die mit ihrem damaligen Pfarrer die Kirche St. Paulus erbauten. An seinen letzten Stationen in der Wangener Ortschaft Neuravensburg und in der Seelsorgeeinheit Ravensburg-Süd, zu der Weißenau gehört, fühlen sich ihm viele Gläubige sehr verbunden.

Kuhnle, in Ravensburg geboren, starb am 4. Februar mit 94 Jahren in Tettnang, wo er die letzten Monate in einem Pflegeheim verbrachte. Von 1976 bis 1991 gehörte er als Weihbischof der Diözesanleitung an. Bischof Gebhard Fürst würdigte den Verstorbenen als aufgeschlossenen Theologen und zugewandten Seelsorger, der bis in die jüngste Zeit hinein die Gabe hatte, Menschen jeglichen Alters für die Botschaft des Evangeliums zu begeistern.