Veronika-Stiftung

Robert Antretter nimmt Abschied aus dem Vorstand

Nach 19 Jahren im Vorstand der Veronika-Stiftung nimmt Robert Antretter Abschied vom Amt des Vorstandsvorsitzenden. Bild: DRS/Alexander Becher

Robert Antretter nimmt Abschied aus dem Vorstand der Veronika-Stiftung. Deren Arbeit möchte er indes auch künftig gerne nach Kräften unterstützen. Bild: DRS/Alexander Becher

Antretter lenkte die Geschicke der Veronika-Stiftung rund zwei Jahrzehnte mit und prägte sie.

Anlässlich der Verabschiedung von Robert Antretter als Vorsitzender des Vorstands der Veronika-Stiftung würdigte Generalvikar Dr. Clemens Stroppel die Verdienste Antretters um die Stiftung, die schwerkranken Menschen und ihren Angehörigen auf unterschiedlichste Arten beisteht und sie unterstützt.

Großer Dank im Namen der Diözese

„Ihr großes Engagement in Politik und Gesellschaft wie auch im kirchlichen Bereich wirkte nachhaltig zugunsten der Veronika-Stiftung“, hob der Generalvikar hervor und sagte: „Für Ihr langjähriges, hohes Engagement gilt Ihnen unser großer Dank, den ich gerne auch im Namen unseres Bischofs und unserer Diözese ausspreche.“ Stroppel betonte, dass Antretter über fast zwei Jahrzehnte hinweg seine vielfältigen Netzwerke genutzt habe, um die Veronika-Stiftung bekannt zu machen und bei zahlreichen Gelegenheiten zur positiven Wahrnehmung der Stiftung in der Öffentlichkeit beitrug.

19 Jahre lang Vorstandsmitglied

Der Generalvikar erinnerte die Anwesenden, dass sein Amtsvorgänger Werner Redies Antretter im Jahr 2002 fragte, ob er nicht als Vorstand beim Aufbau der neu zu gründenden Veronika-Stiftung mitwirken wolle und Antretter so seit gut 19 Jahren Mitglied des Vorstands war. Ab dem Zeitpunkt, als die Veronika-Stiftung 2013 rechtlich selbständig wurde, sei er Vorstandsvorsitzender gewesen und habe zusammen mit seiner Vorstandskollegin Elke Zimmermann die Geschicke der Stiftung gelenkt und sie als „Gesicht der Stiftung“ geprägt.

Für den Schutz des menschlichen Lebens

Dabei habe Antretter seine reichhaltigen Erfahrungen aus fünf Wahlperioden als SPD-Bundestagsabgeordneter und als Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung des Europarats einbringen können. „Auch Ihre wertvollen Kenntnisse als Mitglied des Bayrischen Ethikrats und Bundesvorstand der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung wie auch Ihre Schirmherrschaft beim Hospiz Backnang und der Caritas-Stiftung Backnang konnten Sie in die Arbeit der Veronika-Stiftung wertvoll einfließen lassen“, stellte Stroppel fest und attestierte dem so Geehrten: „Wie ein roter Faden zieht sich der Schutz des menschlichen Lebens in seiner unantastbaren und unverlierbaren Würde von seinem ersten Anfang bis zu seinem letzten Atemzug und Ihr entschiedener politischer wie persönlicher Einsatz dafür durch Ihr Wirken.“  Nicht unerwähnt ließ der Generalvikar auch, dass Antretter langjähriger Vorsitzende der Kommission Sexueller Missbrauch der Diözese Rottenburg-Stuttgart war und als Mitglied des Diözesanrats wirkte.

Außerordentliches Engagement aus christlicher Überzeugung

Antretter seien im Lauf der Jahre auch vielfältige Auszeichnungen zuteilgeworden. Neben der Verleihung des Bundesverdienstordens und der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg sei er so für sein außerordentliches Engagement aus christlicher Überzeugung heraus mit dem Eugen-Bolz-Preis gewürdigt worden und zugleich Träger des päpstlichen Gregorius-Ordens.