Weihnachten 2021

So wird Weihnachten spürbar

Eine tolle Idee aus Schwabsberg (Seelsorgeeinheit Neuler-Rainau im Dekanat Ostalb): die Kinderkirche in der Advents- oder Weihnachtstüte. Foto: Schwenk

Weil keine Kinderkirche möglich war: In St. Martinus in Schwabsberg gab’s diese in den vergangenen Wochen aus der Advents- und Weihnachtstüte.

„Woher weißt du denn das alles über die heilige Barbara?“, fragte Pfarrer Martin Stöffelmaier die achtjährige Mona (Name geändert). „Das weiß ich aus der Adventstüte!“, war die Antwort. Tolle Sachen versteckten sich in der Papiertasche: etwas zum Basteln, etwas zum Backen, eine Geschichte über den Adventskranz, die heilige Luzia, die heilige Barbara und natürlich – etwas über den heiligen Nikolaus.

„Wir waren total verblüfft, dass die Adventstüten so schnell weg waren“, sagten Rosi Maier und Stephanie Mundus, die die Idee in die Tat umgesetzt haben. Eingebettet in den „Lebendigen Adventskalender“, bei dem es an jedem Dezembertag in einem anderen Garten der Ortschaften Schwabsberg und Buch etwas zu bestaunen gab, freuten sich die Mädchen und Jungs über die Adventstüte. Gerne stöberten sie darin und fanden heraus, was denn an diesem Dezembertag wohl rauskommt.

„Es ist wichtig zu spüren, dass jetzt Advents- und Weihnachtszeit ist“, sagte der Gewählte Vorsitzende des Kirchengemeinderats von Schwabsberg, Max Vogelmann. Dass das Interesse so riesig war, hat auch ihn erstaunt. Beim Lebendigen Adventskalender war die Liste sofort voll und die Adventstüten sofort nach dem Gottesdienst vergriffen. „Hier fühlen sich auch Familien angesprochen, die der Kirche nicht mehr so nahestehen“, erklärte Vogelmann.

Die Vorfreude bei den Kindern war groß. Die Kinderkirche in der Weihnachtstüte zu erleben, war etwas ganz Besonderes, das erste Geschenk am Heiligen Abend. So wurde das Wunder von Weihnachten spürbar.