„Standhaft trotz Gegenwind“

Rottenburg/Stuttgart. 10. Dezember 2014. Eine positive Bilanz ihrer Förderung von Frauen für Führungspositionen zieht die Diözese Rottenburg-Stuttgart. Vor 15 Jahren richtete sie ein Trainingsprogramm ein, an dem bisher 240 Frauen teilnahmen. Jetzt liegt unter dem Titel „Standhaft trotz Gegenwind“ eine Auswertung des Programms vor. Anfangs nur für Frauen gedacht, die in der katholischen Kirche arbeiten, wurde es 2007 auch Frauen aus der evangelischen Kirche, aus Wirtschaft, Verwaltung und Hochschulen angeboten. Inzwischen liegt deren Anteil bei 50 Prozent.

Das in Verantwortung des Fachbereichs Frauen in der Hauptabteilung Kirche und Gesellschaft der Diözese Rottenburg-Stuttgart entwickelte Training findet an sieben Tagen im Jahr statt. Im April des laufenden Jahres startete die Diözese ein Projekt „Frauen in Führungspositionen 2020“. Damit sollen bis 2020 Fördervorgaben erstellt werden, mit denen der Anteil weiblicher Führungskräfte weiter erhöht werden kann. Ziel ist, wie Hauptabteilungsleiter Joachim Drumm im Vorwort der Auswertung „Standhaft trotz Gegenwind“ schreibt, Barrieren abzubauen, die Bewerbungen von Frauen auf Führungspositionen erschweren.

Hinweis: „Standhaft trotz Gegenwind“ ist herunterzuladen auf http://frauen.drs.de unter Publikationen in der Rubrik Frauen. Als gebundene Broschüre kann sie kostenfrei angefordert werden beim Fachbereich Frauen, Jahnstr. 30, 70597 Stuttgart, Tel.: 0711 9791-228, E-Mail: frauen(at)bo.drs.de.