Sternsinger der Diözese Rottenburg-Stuttgart sangen sich 2009 wieder an die Spitze der deutschen Diözesen

„Ich bin den Jungen und Mädchen außerordentlich dankbar für dieses wunderbare Ergebnis und freue mich mit ihnen“, sagte Bischof Gebhard Fürst. Die Sternsinger, die in Erinnerung an die biblischen Gestalten der Heiligen Drei Könige nach Weihnachten von Haus zu Haus ziehen, seien „wahrhaftig Zeugen einer missionarischen Kirche und Solidaritätsstifter“, die sich für junge Menschen in anderen Kontinenten einsetzten und den Menschen weit über die Zugehörigkeit in den Kirchengemeinden hinaus den Segen Christi in die Häuser brächten. Zugleich sei es ermutigend, so Bischof Fürst, dass gerade auch in der Zeit einer schweren Wirtschaftskrise die Spendenfreudigkeit der Menschen nicht abgenommen, sondern sich noch gesteigert habe. „Das erfüllt mich mit großem Respekt“, betonte der Bischof.

Zusammen mit der benachbarten Erzdiözese Freiburg, die mit knapp 3,962 Millionen Euro ihr Vorjahresergebnis von über 3,937 Millionen Euro ebenfalls steigern konnte, kommen die Sternsinger in Baden-Württemberg auf ein Gesamtergebnis von rund 8.516.500 Euro. In den beiden südwestdeutschen Diözesen erbrachte die diesjährige Sternsingeraktion damit einen Anteil von über 21 Prozent am Gesamtergebnis von rund 39,7 Millionen Euro in allen deutschen Diözesen.