Strukturen in Seelsorge reformiert

Rottenburg/Stuttgart. 18. September 2014. Das Bischöfliche Ordinariat hat die Kirchengemeinden und Seelsorgeeinheiten (SE) in Stuttgart in Abstimmung mit dem Stadtdekanat der Landeshauptstadt neu geordnet. Ziel der jetzt beschlossenen Reform ist, dass die Gemeinden je unterschiedliche Profile stimmig zu ihrem jeweiligen sozialen Umfeld entwickeln und sich gegenseitig ergänzen. Danach bildet ab 2015 die Domgemeinde St. Eberhard im Stadtzentrum zusammen mit St. Konrad und mit St. Georg eine Seelsorgeeinheit (SE 1). St. Georg stellte bisher eine eigene Seelsorgeeinheit dar.

St. Maria, St. Josef und Antonius von Padua im Süden gehören künftig gemeinsam in eine Seelsorgeeinheit (SE 3), während St. Fidelis, St. Elisabeth und St. Clemens zusammengehören (SE 4). Bisher waren St. Maria und St. Fidelis verbunden. St. Josef in Stuttgart-Feuerbach, seither eigene Seelsorgeeinheit, geht nun mit St. Theresia in Stuttgart-Weilimdorf und mit Salvator in Giebel zusammen (SE 5).

Die Gemeinden Zur Heiligsten Dreifaltigkeit im Stadtteil Rot und St. Laurentius in Stuttgart-Freiberg sind ab dem kommenden Jahr mit St. Antonius von Padua in Zuffenhausen und mit der Gemeinde Zum Guten Hirten in Stammheim in einer Verbund (SE 6). Am unteren Neckar kommt die Gemeinde St. Johannes M. Vianney in Mönchfeld mit St. Augustinus in Neugereut, St. Barbara in Hofen, St. Bonifatius in Steinhaldenfeld und Heiligkreuz in Sommerrain in die SE 7.

Die SE 8 besteht ab 2015 aus den zu einer einzigen Pfarrei St. Martin vereinigten Gemeinden St. Rupert, St. Martin und St. Ottilia links des Neckars sowie aus Liebfrauen und St. Peter in Bad Cannstatt. Die genannten Gemeinden links sowie rechts des Neckars bildeten bisher jeweils eigene Seelsorgeeinheiten. Auf den Fildern gehören Mariä Himmelfahrt in Degerloch, St. Antonius von Padua in Hohenheim, St. Michael in Sillenbuch und St. Thomas Morus in Heumaden künftig in die SE 10. Die beiden letzteren bildeten in der Vergangenheit zusammen mit St. Maria Königin in Ostfildern-Kemnat und mit St. Monika in Ostfildern-Ruit eine Einheit. Die Ostfilderner Gemeinden wurden zuletzt in das Dekanat Esslingen-Nürtingen integriert.

Unverändert bleibt die Seelsorgeeinheit 9 in den oberen Neckarvororten Unter- und Obertürkheim, Wangen und Hedelfingen-Rohracker mit St. Johannes Evangelist, St. Franziskus, St. Christophorus und St. Paulus, ebenso die SE 11 in Möhringen und Fasanenhof mit St. Hedwig und St. Ulrich sowie die SE 12 in Vaihingen, Rohr und Büsnau mit den Gemeinden Christus König, Maximilian Kolbe, Zur Heiligen Familie und St. Maria Königin des Friedens.

Hinweis: Diese Mitteilung wird auch von der Pressestelle des Stadtdekanats Stuttgart versendet.