Toteninseln

Kunstvereins-Vorstand Michael Kessler spricht bei der Vernissage am kommenden Sonntag (14. Oktober, 11 Uhr) über die Bilderwelt des in Lindau geborenen Künstlers. Die dritte Ausstellung des Kunstvereins ist bis 30. November zu sehen.

Der Ausstellungstitel erinnert laut Kunstverein an eine zwischen 1880 und 1886 entstandene Gemäldeserie des Schweizer Malers Arnold Böcklin (1827-1901) mit dem Bildtitel „Die Toteninsel“. Diese Serie biete Kontaktflächen für Mohr, der in seinen Arbeiten mit Schiffs- und Gerüstformen, Zypressen und Urnen, mit Unterwelt- und Fährmannbezügen, mit Assoziationen auf Schlachtungen, Unfallopfer und Katastrophen eine allgegenwärtig bleibende Nachtseite der Moderne thematisiere.

Der 1954 geborene Nikolaus Mohr wuchs in Wangen/Allgäu und in Wilhelmsdorf auf. Er studierte Malerei an der Stuttgarter Kunsthochschule und an der Universität dort Kunstgeschichte Er lebt heute im oberschwäbischen Ostrach und hat sein Atelier in Magenbuch. Er stelle bereits vielmals im In- und Ausland aus.