Unterstützung der Bürgerinitiative „EINER VON UNS“

Als Diözesanbischof wie auch in seiner Funktion als Vorsitzender der Unterkommission „Bioethik“ der Deutschen Bischofskonferenz und als ehemaliges Mitglied des Nationalen Ethikrats setzt Fürst sich für den Schutz des Lebens am Anfang und am Ende ein – und damit in besonderer Weise für den Schutz menschlicher Embryonen.

Fürst fordert ebenso wie die Initiative „EINER VON UNS“, dass die Europäische Union sich bei der Vergabe von EU-Geldern an das Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 18. Oktober 2011 hält („Brüstle-Urteil“), wonach jede befruchtete Eizelle ein menschlicher Embryo und somit uneingeschränkter Träger der Menschenwürde ist.

„Der Schutz des menschlichen Lebens in allen seinen Phasen gehört zu den Pastoralen Prioritäten der Diözese, die ich zusammen mit den Diözesanen Räten 2003 in Kraft gesetzt habe. Die Ziele der Initiative „EINER VON UNS“ stimmen mit den Anliegen der Diözese Rottenburg-Stuttgart unter dem Leitwort „Aufstehen für das Leben“ überein“, sagte Fürst und wies auf die aktuell in der Europäischen Union laufende Unterschriftenaktion hin, an der man sich über die Website der Initiative beteiligen kann.

Damit die EU-Kommission sich mit dem Anliegen der Initiative beschäftigt, müssen bis zum 1. November eine Million Unterschriften aus mindestens sieben EU-Ländern nachgewiesen werden, derzeit haben bereits über 800.000 Personen unterschrieben. Bei den aus Deutschland nötigen 75.000 Unterschriften liegt die Quote erst bei rund 50%.

Hinweis:
Auf der Internetseite der Diözese Rottenburg Stuttgart sind unter dem Link http://www.drs.de/index.php?id=8793 alle Reden von Diözesanbischof Gebhard Fürst zum Thema „Bioethik und Lebensschutz“ als Dossier zusammengefasst.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit, sich an der Unterschriftenaktion der Initiative „EINER VON UNS“ zu beteiligen, sind auf der Website http://www.1-von-uns.de zu finden.

Manuela Pfann