Unterwegs für gegenseitigen Respekt

Rottenburg/Ulm. 30. Dezember 2015. Auf ihre Mission in der Diözese Rottenburg-Stuttgart hat Weihbischof Johannes Kreidler die Sternsinger gesandt. Bei der Feier am Mittwoch in der Gemeinde St. Elisabeth in Ulm ermunterte er die Jungen und Mädchen, die christliche Botschaft in die Häuser zu bringen und den Segen „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus) an die Türen zu schreiben. „Auf Euer Klingeln an der Tür und Euren Besuch warten jedes Jahr unzählige Menschen. Mit Euren Versen und Liedern bringt ihr ganz viel Freude in die Häuser. Dafür danke ich Euch von Herzen“, sagte Weihbischof Kreidler. Den Einsatz der Kinder und Jugendlichen für Gleichaltrige in aller Welt, denen es nicht so gut gehe, bezeichnete er als „wunderbares Wirken“ hin zu mehr Gerechtigkeit und Frieden in der Welt.

Um den Jahreswechsel sind allein in Baden-Württemberg rund 50.000 Sternsinger unterwegs. Das Leitwort der diesjährigen Aktion lautet „Segen bringen. Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit!“ Organisiert wird die weltweit größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder vom Päpstlichen Missionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Bei der vergangenen Aktion hatten die Sternsinger der Diözesen Rottenburg-Stuttgart und Freiburg 9,4 Millionen Euro gesammelt, deutschlandweit waren es 45,5 Millionen. Unterstützt werden 1.600 Hilfsprojekte in 99 Ländern. Vier Sternsinger aus der Pfarrei St. Pankratius in Oedheim-Degmarn, Dekanat Heilbronn-Neckarsulm, vertreten am 5. Januar die württembergische Diözese beim Empfang von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin.