„Urbs pia Rottenburg – die fromme Stadt“

Dies belegt der Rottenburger Stadthistoriker Dieter Manz jetzt in dem umfassend und sorgfältig erarbeiteten Buch „Urbs pia - Die fromme Stadt“ über die Kirchen- und Frömmigkeitsgeschichte seiner Vaterstadt. Es ist im Kunstverlag Josef Fink in Lindenberg im Allgäu erschienen. Der durch religiöse Tradition geprägte Charakter Rottenburgs wird bis heute durch kunstgeschichtlich bedeutende Kirchen wie den St.-Martins-Dom und St. Moriz im Stadtteil Ehingen sowie durch imposante ehemalige Klostergebäude, einen Kranz von kleinen Kirchen und Kapellen rund um die Stadt und durch zahlreiche Heiligenfiguren an alten Bürgerhäusern dokumentiert. Auch kamen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts über 850 Welt- und Ordenspriester, darunter ein kanonisierter Heiliger, ein im Ruf der Heiligkeit Verstorbener und mehrere Märtyrer aus der „frommen Stadt“, die einst kaum mehr als 3.000 bis 3.500 Einwohner zählte. Als Bischofsstadt gibt sie seit fast 190 Jahren ihren Namen einer Diözese, die bedeutende Theologen und nicht zuletzt mutige Streiter gegen den Nationalsozialismus wie den aus Rottenburg stammenden Staatspräsidenten Eugen Bolz und Bischof Joannes Baptista Sproll hervorgebracht hat.


In Rottenburg wird das Buch durch Bischof Gebhard Fürst im Beisein des Autors Dieter Manz und des Verlegers Josef Fink der Öffentlichkeit vorgestellt

am Mittwoch, 25. November 2009, 19 Uhr,
in der Rottenburger Zehntscheuer.

Hierzu ergeht herzliche Einladung.

Im Buchhandel: Dieter Manz, „Urbs pia - die fromme Stadt Rottenburg am Neckar“, erschienen im Kunstverlag Josef Fink, ISBN 978-3-89870-596-7, 264 Seiten, Format: 17 x 24 cm, reich bebildert, Preis: 24 Euro.