Uwe Scharfenecker künftig in der Diözesanleitung für die Ausbildung pastoraler Berufe verantwortlich

Bischof Gebhard Fürst hat den Dekan des Dekanats Heilbronn-Neckarsulm und Pfarrer der Neckarsulmer Pfarrei St. Dionysius in diesem Aufgabenbereich zum Nachfolger von Prälat Klaus Krämer berufen, der in diesem Jahr als Präsident des Internationalen Päpstlichen Missionswerks missio nach Aachen gegangen ist.

Uwe Scharfenecker wurde im März 1964 in Aalen geboren und ist in Unterkochen aufgewachsen. Nach dem Studium der katholischen Theologie in Tübingen von 1983 bis 1988, unterbrochen durch ein Auswärtsjahr in Würzburg, und der Diakonatsweihe im Dezember 1988 in Rottenburg erwarb Scharfenecker erste seelsorgerliche Erfahrungen als Diakon in Kuchen und Gingen an der Fils. Im Juni 1990 wurde er in der Basilika in Weingarten zum Priester geweiht. Die Vikarsjahre verbrachte er in den Pfarreien St. Georg in Ulm und St. Maria in Heidenheim. Ab 1992 war Uwe Scharfenecker Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei dem ebenfalls der Diözese Rottenburg-Stuttgart angehörigen Professor Hubert Wolf am Fachbereich Katholische Theologie der Universität Frankfurt. In der Diözese Limburg war er in dieser Zeit als Seelsorger tätig. Im Jahr 1996 wurde Scharfenecker zum Dr. theol. promoviert – mit einer Arbeit über „Die Katholisch-Theologische Fakultät Gießen 1830-1859. Ereignisse – Strukturen – Personen“. Die Verbindung zur Diözese Rottenburg-Stuttgart und zu der Tübinger Katholisch-Theologischen Fakultät war auch hier gegeben, denn in Gießen wirkten in dieser Zeit unter anderem die bedeutenden Tübinger Theologen Franz Anton Staudenmaier und Johannes Evangelist Kuhn. Ab 1996 war Uwe Scharfenecker Pfarrvikar mit dem Titel Pfarrer in der Pfarrei St. Bonifatius in Aalen-Hofherrnweiler; seit 1997 ist er Pfarrer der Pfarrei St. Dionysius in Neckarsulm; im Mai 2006 wurde er zum Dekan des Dekanats Heilbronn-Neckarsulm gewählt. Scharfenecker ist auch Mitglied im Vorstand des Geschichtsvereins der Diözese Rottenburg-Stuttgart und im Stiftungsrat der Stiftung „Wegzeichen – Lebenszeichen – Glaubenszeichen“.

Der Aufgabenbereich des künftigen Leiters der Hauptabteilung I umfasst ein breites Spektrum. Dazu gehört die Ausbildung der Priester, Diakone, Pastoral- sowie Gemeindereferentinnen und –referenten. Ebenso die Verantwortung für die Diözesanstelle Berufe der Kirche, das Priesterseminar der Diözese in Rottenburg; das Theologenkonvikt Wilhelmsstift, das Theologische Vorseminar Ambrosianum, das Religionspädagogische Mentorat sowie das Theologische Mentorat der Diözese in Tübingen. Und schließlich die Vertretung der Diözese gegenüber der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen, der Katholischen Fachhochschule in Freiburg sowie der Fachakademie zur Ausbildung von Gemeindereferentinnen und –referenten in Freiburg.

Der neue Leiter der Hauptabteilung I wird seine neue Aufgabe im März oder April 2009 antreten.