Diözesanrat

Vertreter stehen fest

Drei Vertreter aus dem Landkreis im neuen Diözesanrat

Klaus Herberts aus Backnang ist einer von insgesamt drei Vertretern des Dekanats Rems-Murr im Diözesanrat. Bild: privat

Im Dekanat Rems-Murr wurden drei Männer in den neuen Diözesanrat gewählt.

Sie vertreten somit die Gläubigen aus dem Dekanat Rems-Murr in dem einflussreichen Gremium der Diözese. Wahlberechtigt waren die 307 Mitglieder der Kirchengemeinderäte des Dekanats. Die Wahlbeteiligung lag bei 53,7 %. Am 15. Januar wurde das endgültige Ergebnis der Briefwahl festgestellt. Klaus Herberts aus Backnang konnte 148 von 165 Stimmen auf sich vereinen, Stephan Krauss aus Waiblingen erhielt 128 und Roland Peyer aus Allmersbach im Tal 112 Stimmen. Dekan Wolfgang Kessler dankt den gewählten Diözesanräten für ihr Engagement: "Ich wünsche Ihnen für die anstehenden Aufgaben im Diözesanrat Kreativität und Ausdauer. Es ist wichtig als Vertreter der Kirchengemeinden und des Dekanates Rems-Murr, die Anliegen im diözesanen Kontext zur Sprache zu bringen und bei den Entscheidungen im Blick auf die Zukunft verantwortungsvoll mitzuwirken."

Klaus Herberts (53), langjähriges Mitglied des Diözesanrates, möchte an einer Kirche der Weite, der Offenheit und der Barmherzigkeit im Sinne von Papst Franziskus mitarbeiten. „Kirche für morgen muss denen, die schon dabei sind und denen, die fehlen, Heimat bieten – Kindern, Jugendlichen, konfessionsverbindenden Familien ebenso wie Alleinstehenden und Senioren.“ Stephan Kraus (64) wünscht sich eine Kirche, „die eint und nicht trennt, die demütig und barmherzig“ ist. „Kirche sind wir alle!“  Roland Peyer (64) schließlich bekundet: „Unsere Gesellschaft, mehr jedoch noch die Kirche, steht in schwierigen Zeiten vor herausfordernden Aufgaben. Diesen Prozess würde ich gerne im Diözesanrat begleiten.“

Der Diözesanrat der Diözese Rottenburg-Stuttgart vereint drei Gremien in einem: Als Katholikenrat vertritt der Diözesanrat "die Basis". Er kann im Namen aller Gläubigen in der Diözese zu wichtigen Angelegenheiten Stellung beziehen. Als Pastoralrat berät er den Bischof und die Diözesanleitung in pastoralen Fragen und bei der Schaffung diözesaner Einrichtungen. Als Kirchensteuervertretung entscheidet er über die Höhe und Verwendung der Kirchensteuer in der Diözese. Er beschließt die Zuweisung von Kirchensteuermitteln an die Kirchengemeinden sowie den Diözesanhaushalt.

Im Diözesanrat engagieren sich rund 75 demokratisch gewählte Ehrenamtliche gemeinsam mit dem Priesterrat, dem Bischof, dem Generalvikar und beratenden Mitgliedern aus dem Bischöflichen Ordinariat.