Vitales Interesse an Zukunftsfähigkeit der Kirche

Rottenburg. 11. Dezember 2013. Bischof Gebhard Fürst hat allen Menschen gedankt, die Fragen von Papst Franziskus zu Ehe und Familie beantworteten. Innerhalb von zehn Tagen sandten bis zum Einsendeschluss am Dienstag rund 2.000 Frauen und Männer den auf www.drs.de hinterlegten Fragebogen ausgefüllt zurück. „Das ist ein Zeichen vitalen Interesses an einer zukunftsfähigen Kirche“, sagte der Bischof am Mittwoch in Rottenburg. Er zollte den Einsendern Respekt, dass sie in so kurzer Zeit die anspruchsvollen Fragen beantworteten.

Die Fachleute im Ordinariat betonen, die Beteiligung wäre noch höher gewesen, hätte mehr Zeit zur Verfügung gestanden. Allerdings müssen die Antworten aus Deutschland laut Bischofskonferenz (DBK) bis Montag in Bonn dort sein, damit sie bis Ende Januar den Vatikan erreichen. Bischof Fürst hatte sich trotz aller Technikprobleme für die internetgestützte Variante entschieden, um eine möglichst große Basis zu bieten. Er dankte der Ordinariats-Abteilung Ehe und Familie, die die Antworten bündelt, und dem katholischen Familienbund in Bayern, der die Diözese inhaltlich und technisch unterstützte. Auch nach dem offiziellen Einsendeschluss eingehende Antworten sind wertvoll; sie helfen bei der Pastoralplanung.

Der Papst hatte einen Fragebogen im Vorfeld einer außerordentlichen Bischofssynode im Oktober 2014 zum Thema Ehe und Familie verbreiten lassen. Die Fragen wurden vom katholischen Familienbund in Bayern leichter verständlich gefasst und für Baden-Württemberg angepasst. Eine Zusammenfassung der DBK wird Grundlage sein für die Beratung der Bischöfe Mitte Januar. Die Zusammenfassung soll veröffentlicht werden, wie es hieß.

Hinweis: Der Fragebogen ist direkt zu erreichen www.drs.de/initiativen/papstumfrage.html

Uwe Renz