Vom Ausmaß menschlichen Leides erschüttert

„Die Medienberichte erfüllen uns mit tiefer Erschütterung, auch wenn sie das ganze Ausmaß von menschlichem Leid und von Zerstörung nur ahnen lassen“, sagte Bischof Fürst. Es scheine für die Menschen in dem von extremer Armut, von Gewalt und von Katastrophen geschundenen Land keine Grenzen des Unglücks zu geben. Glaube und Gottvertrauen würden hier vor eine harte Bewährungsprobe gestellt.

Bischof Fürst hat dem Bischof des Bistums Cup Haitien, mit dem die Diözese Rottenburg-Stuttgart eine Reihe von Projektpartnerschaften unterhält, ein Kondolenz- und Solidaritätsschreiben zukommen lassen. Darin brachte er auch seine Betroffenheit angesichts des Todes des Erzbischofs von Port-au-Prince, Joseph Serge Miot, zum Ausdruck, der bei dem Erdbeben sein Leben verloren hat. Erzbischof Miot war im Jahr 2008 zu Gast in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Bischof Fürst sagte der katholischen Kirche in Haiti zu, dass die Diözese Rottenburg-Stuttgart die Aufbauarbeit in Haiti finanziell unterstützen werde. Mit den katholischen Hilfswerken Adveniat, Caritas international und Misereor werde die Diözese abstimmen, wie sie der notleidenden Bevölkerung langfristig und bedarfsgerecht helfen könne, betonte Bischof Fürst.

Bischof Fürst bittet die Bevölkerung, für die unmittelbar erforderliche Not- und Katastrophenhilfe Spenden an Caritas international zu geben.

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Caritas international, Kto-Nr. 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe.
BLZ 660 205 00, Stichwort: Erdbebenhilfe Haiti

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Dr. Thomas Broch