„Von Wunder zu Wunder gegangen“

Mit Einrichtungen wie dem Hospiz mit seinen 8 Betten, 20 haupt- und 60 ehrenamtli-chen Mitarbeitern, aber auch mit der vor zwei Jahren eröffneten Domsingschule mit Ausbildungsangeboten für rund 300 junge Menschen beweise die Kirche, dass sie ihren Platz in der Gesellschaft habe und wegweisende Impulse gebe, sagte der Vati-kandiplomat. Mit dem Hospiz setze sie ein Zeichen gegen eine Entsorgungsmentalität in der Gesellschaft, die Kranke und Sterbende besonders treffe. Mit der Domsing-schule, die der Nuntius nach dem Hospiz besichtigte, mache die Kirche vielfältige An-gebote, die offen für Menschen unterschiedlicher Prägungen seien und die christliche Kultur in einer großen Bandbreite aufgriffen. Der Botschafter des Papstes zollte Geb-hard Fürst und allen Gläubigen im württembergischen Bistum Respekt für deren Ein-satz im Sinne des Evangeliums. Er habe eine lebendige Diözese kennen gelernt, die sich in vielen ganz unterschiedlichen Bereichen einsetze.

Bischof Fürst dankte Erzbischof Perisset zum Schluss für dessen mehrtägigen Be-such. Er versicherte, die Diözese wolle mit ihren pastoralen Zielsetzungen versuchen, einer missionarischen Kirche immer besser Gestalt zu verleihen und das Evangelium zeitgemäß zu verkünden. Die Kirche habe den Auftrag, die Botschaft Christi so zu verkünden, „damit das Leben gelingt“. In der Landeshauptstadt Stuttgart solle sich mitten im Herzen der Stadt im Haus der Kirche zeigen, wie Glauben heutig und wirk-lich werden kann.