Kirche

Wallfahrtsseelsorgerin für Heiligenbronn

Bei der Einführung von Schwester Martina Küting (vierte von rechts). Bild: DRS

Das Bild zeigt (von links): Achim Wicker, Annick Grassi, Armin Noppenberger, Anton Romer, Martina Kütung, Gerhard Rauscher, Michael Weiss und Rolf Seeger. Bild: DRS

Feierliche Einführung für Sr. Martina Küting in der Wallfahrtskirche zur Schmerzhaften Muttergottes.

Bereits seit dem 1. Mai ist Sr. Martina Küting an der Wallfahrtskirche zur Schmerzhaften Muttergottes in Waldachtal-Heiligenbronn als Wallfahrtsseelsorgerin tätig. Coronabedingt fand die feierliche Einführung in kleinem Rahmen erst jetzt statt. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Dekan Armin Noppenberger gestaltete die Ordensschwester eine bemerkenswerte Andacht.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Kirchenmusikdirektor Karl Echle und Kantor Christoph Schmitz an Orgel und Gitarre. Am Ende der kleinen Feier eröffneten Armin Noppenberger und Dekanatsreferent Achim Wicker den Reigen der Grußworte. Beide waren sich einige, dass Heiligenbronn als ein geweihter und heiliger Ort, Menschen anzieht, dass es aber gerade darum so wichtig sei, dass die Menschen hier nun in Sr. Martina wieder eine Ordensschwester finden, mit der sie reden, beten, schweigen oder ein Stück gehen können. Der besondere Dank galt dabei auch der Kirchengemeinde Salzstetten und Wallfahrtspfarrer Anton Romer, die mit dem Ausbau eines Begegnungsraumes ebenfalls kräftig an dem gemeinsamen Zukunftsprojekt mitbaut.

Bürgermeisterin Annick Grassi brachte ihre große Freude zum Ausdruck, dass mit Sr. Martina wieder Lebens in Heiligenbronn eingekehrt sei. Als Bürgermeisterin sei sie stolz, einen solches Kleinod in der Gemeinde zu haben, das von vielen Menschen in ganz unterschiedlichen Anliegen aufgesucht wird.

Für die Kirchengemeinde Salzstetten überbrachte Michael Weiss als gewählter Vorsitzender die besten Wünsche. Er hob das Engagement vieler Menschen für die Wallfahrtskirche hervor, die nun in Sr. Martina eine gute Ansprechpartnerin hätten.

Neben dem Katholischen Dekanat, das 50 Prozent einer Profilstelle einbringt, ist auch die Bischof-Moser-Stiftung der Diözese mit weiteren 50 Prozent beteiligt. Rolf Seeger, Vorstandsmitglieder, hob hervor, dass die Bischof-Moser-Stiftung gerne ein so zukunftsweisendes Projekt fördere, in dem es darum gehe Menschen, nicht nur Wallfahrtskirche und Quelle zu erschließen, sondern durch Präsenz und Angebote offen für die Menschen zu sein.

Im Anschluss fand die Unterzeichnung, der auf fünf Jahre ausgerichteten Kooperation zwischen Dekanat und Bischof-Moser-Stiftung statt. Dekanatsreferent Achim Wicker bedankte sich auch bei den Vertreterinnen des Bischöfliches Ordinariates, welche das Projekt von Anfang sehr wohlwollend und tatkräftig unterstützt und so wesentlich zur Verwirklichung beigetragen haben.

Dann trat Sr. Martina Küting ans Mikrofon. Sie bedankte sich für die vielen guten Wünsche und erzählte von ihren bereichernden Begegnungen und Erfahrungen, die sie schon habe machen dürfen.  Tief berührt zeigte sie sich von dem Engagement so vieler Menschen für den Wallfahrtsort. Ihr war deutlich anzumerken, wie sehr sie Heiligenbronn schon verbunden ist und wie viele Freude sie hat, die neuen Aufgaben weiter anzugehen. Ein kleiner Fyler der ab sofort in der Wallfahrtskirche ausliegt, gibt bereits einen ersten Überblick über Angebote und Möglichkeiten.

Am Ende des Gottesdienstes konnten die Besucher Wallfahrtskerzen erwerben, welche Frauen aus Wiesenstetten hergestellt haben, sowie Kräuter- und Badesalz. Dies steht auch weiter in der Kirche zur Abgabe geben eine Spende. Alle Einnahmen kommen einem Projekt von Sr. Theresina Fehrenbacher zu Gute, die sich in Brasilien um die Armen der Ärmsten kümmert, die von der Coronapandemie besonders betroffen sind.