Wechsel in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Damian Bednarek (44), Pfarrer in Dornstadt bei Ulm, wird Pfarrer der Pfarreien St. Johannes Baptist in Leonberg und St. Michael in Höfingen in der Seelsorgeeinheit Leonberg-Höfingen/Gebersheim im Dekanat Böblingen. Hans Schlenker (63), bislang Pfarrer in Trossingen, wechselt als Pfarrvikar an die Pfarrei St. Dionysius in Munderkingen, die zusammen mit den Pfarreien St. Jakobus Maior in Emerkingen, St. Martinus in Grundsheim, St. Martinus in Hausen am Bussen, St. Johannes Baptist in Hundersingen, St. Martinus in Oberstadion und St. Maria in Unterstadion die Seelsorgeeinheit „Donau-Winkel“ im Dekanat Ehingen bilden. Klaus Bürger (64), Pfarrer in Münsingen, wird Pfarrer der Pfarrei St. Maria, Königin der Apostel, in Baiersbronn im Dekanat Freudenstadt. Josef Gerz (53), katholischer Standortpfarrer bei der Bundeswehr in Ellwangen, wird im Dekanat Rottenburg Pfarrer der Seelsorgeeinheit Starzach mit den Pfarreien St. Martinus in Bierlingen, St. Ottilia in Börstingen, St. Johann Baptist in Felldorf, der Filialkirchengemeinde St. Georg in Sulzau und der Pfarrei St. Petrus und Paulus in Wachendorf. Heinz-Martin Zipfel (50), Pfarrer in Fellbach, wechselt als Pfarrer an die Seelsorgeeinheit Rot-Freiberg-Mönchfeld im Dekanat Stuttgart, zu der die Pfarreien St. Laurentius in Stuttgart-Freiberg, St. Johannes M. Vianney in Stuttgart Mönchfeld und Zur heiligsten Dreifaltigkeit in Stuttgart-Rot gehören.

Einige Geistliche wechseln in die so genannte „Kategorialseelsorge“ mit bestimmten Personengruppen: P. Jens Bartsch CSsR (35), bislang Vikar in Ellwangen-Schönenberg, wird Jugendpfarrer in Aalen. Oliver Westerhold (31) Vikar in der Seelsorgeeinheit Iller-Weihung im Dekanat Ulm, wird künftig zur Hälfte seiner Tätigkeit Ministrantenseelsorger der Diözese sein, zur anderen Hälfte ist er als Geistlicher Leiter der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) in der Diözese vorgesehen – was allerdings noch seine Wahl durch die Gremien dieser Jugendorganisation voraussetzt. Jürgen Rieger (39), Pfarrvikar in Rottweil, übernimmt mit einem Stellenanteil von 20 Prozent das Amt des Spirituals, d. h. des geistlichen Begleiters von Schülern, am Bischöflichen Konvikt in Rottweil. Hans Schall (64), Fridingen, Pfarrvikar in der Seelsorgeeinheit Donau-Heuberg im Dekanat Tuttlingen, wechselt als Hausgeistlicher ans Kloster Brandenburg mit einem Teilauftrag als Pfarrvikar in der Seelsorgeeinheit Dietenheim-Illerrieden im Dekanat Ulm. Bereits gemeldet wurde der Wechsel des Neckarsulmer Dekans Andreas Rieg (43) als Regens an das Rottenburger Priesterseminar und des bisherigen Regens Dieter Eckmann (43) in die Leitung des Tübinger Klinikpfarramts. Michael Estler (36), bislang Vikar in Ehingen, wird Repetent am Wilhelmsstift in Tübingen.

Der Wechsel zu den neuen Pfarreien bzw. Seelsorgeeinheiten erfolgt regulär zum ersten Adventssonntag, wobei die Regelung im Einzelfall in Absprache mit den zuständigen Dekanen auch später erfolgen kann. Der Wechsel zu den Kategorial-Seelsorgestellen erfolgt – auch hier in der Regel - zum 1. September. Bundeswehrpfarrer Josef Gerz wird auf Grund seiner vertraglichen Bindung seine neue Stelle zum Jahreswechsel antreten.


Damian Bednarek wurde 1962 in Gleiwitz in Polen geboren. Nach dem Studium der Theologie wurde er 1990 im Rottenburger Dom zum Diakon geweiht. Seelsorgspraktische Erfahrungen als Diakon erwarb er sich 1991 in der Pfarrei St. Elisabeth in Albstadt-Tailfingen. Im Juni 1992 wurde er in der Basilika in Weingarten zum Priester geweiht. Das Vikariat absolvierte er ab August 1992 in Neuenbürg-Birkenfeld und ab August 1994 in Laupheim. Seit September 1992 ist er Pfarrer in Dornstadt bei Ulm, seit April 2002 zusätzlich Administrator in Tomerdingen und Bollingen. Sein neues Wirkungsfeld wird in Leonberg und Höfingen sein.

P. Jens Bartsch CSsR wurde 1972 in Aalen geboren und ist in Oberkochen aufgewachsen. Nach Abitur und Zivildienst erlernte er am Ambrosianum in Ehingen alte Sprachen, bevor er 1994 in Tübingen mit dem Studium der Theologie begann. 1996 trat er in den Redemptoristenorden ein, wo er nach Kandidatur und Noviziat im Jahr 1999 die Erste Profess ablegte. Das Theologiestudium setzte er in Würzburg fort und schloss es im Jahr 2000 als Diplom-Theologe ab. Nachdem er an Jugendprojekten seines Ordens in den USA mitgearbeitet und sich anschließend in Benediktbeuern im Bereich Jugendpastoral qualifiziert hatte, wurde im Oktober 2002 zum Diakon geweiht. Einen Pastoralkurs und ein Diakonatsjahr absolvierte er in den Jahren 2002/2003 bei den Pallotinern in Friedberg sowie in Steppach bei Augsburg. Zum Priester wurde er im Mai 2003 geweiht. Seit 1. Januar 2004 ist er Vikar in der Seelsorgeeinheit Philipp Jenningen in Ellwangen-Schönenberg. Seine erste Stelle als Pfarrer wird in ihn die Jugendpastoral zurückführen.

Klaus Bürger wurde 1943 in Schwäbisch Gmünd geboren. Im März 1970 wurde er zum Diakon geweiht und erwarb seelsorgspraktische Erfahrung als Diakon in Urach. Im März 1971 wurde er im Rottenburger Dom zum Priester geweiht. Vikar war er in Geislingen an der Steige und in Giengen an der Brenz. Anschließend war er Militärseelsorger in Calw. Ab August 1986 war Bürger Pfarrverweser mit dem Titel Pfarrer an der Pfarrei St. Bonifatius in Crailsheim, zehn Jahre später, ab Februar 1996 Pfarrer in Rosenberg und Hohenberg; ab November 2003 übernahm er zusätzlich die Gemeinde Jagstzell. Seit Oktober 2004 ist er Pfarrer in Münsingen und den Pfarreien Bichishausen, Bremelau und Magolsheim.

Dr. Dieter Eckmann wurde 1963 in Ehingen an der Donau geboren. Nach dem Theologiestudium wurde er im Dezember 1989 in Rottenburg zum Diakon geweiht und erwarb seelsorgspraktische Erfahrungen im Diakonatsjahr an der Rottenburger Domgemeinde und Seebronn. Im Juni 1991 wurde er in Ulm-Wiblingen zum Priester geweiht. Ab August 1991 war er zwei Jahre Vikar an der Stiftskirche St. Vitus in Ellwangen. Im August 1993 wurde er als Repetent ans Wilhelmstift in Tübingen berufen, wo er mit der wissenschaftlichen Betreuung der Nachwuchstheologen befasst war und selbst mit der Promotion begann. Die Berufung als Subregens ans Rottenburger Priesterseminar im September 1996 bedeutete eine Fortsetzung der Mitverantwortung für die Theologenausbildung. Im September 1999 wurde Eckmann freigestellt für das Studium an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Erfurt und für die Fertigstellung der Promotion; im September 2003 wurde er erneut freigestellt, um sich an der Münchener Universität seiner Habilitation zu widmen. Im März 2005 wurde er als Regens ans Priesterseminar in Rottenburg berufen. Zum 1. September 2007 tritt Dieter Eckmann die Leitung des Klinikpfarramts in Tübingen an, das ein Jahr lang vakant war.

Michael Estler wurde 1970 in Albstadt-Ebingen geboren, wo er das Abitur ablegte und Zivildienst leistete. Zunächst studierte er in Tübingen Mathematik und Physik, bevor – er ebenfalls in Tübingen und dann in Salzburg – Theologie studierte. Im März 2003 wurde er in Stuttgart zum Diakon geweiht und absolvierte das Diakonatsjahr an der Dompfarrei St. Martin in Rottenburg. Die Priesterweihe empfing er im Juli 2004 in Schwäbisch Gmünd. Anschließend war er zunächst Vikar in Weil der Stadt, dann ab 2006 in der Seelsorgeeinheit Ehingen-Stadt im Dekanat Ehingen. Zu seinem künftigen Aufgabenbereich am Wilhelmstift in Tübingen gehören die wissenschaftliche Begleitung der Nachwuchstheologen und die Arbeit an einer theologischen Promition.

Josef Gerz wurde 1954 in Dernbach im Westerwald geboren. 1984 wurde er in Wirges (Westerwald) als Mitglied der Oblaten-Kongregation (OMI) zum Priester geweiht. Nach einem Pastoraljahr in Friedberg/Bayern war er ab September 1985 Vikar in Biberach und ab November 1988 in Balingen. Ab Oktober 1989 war er Pfarrverweser mit dem Titel Pfarrer, ab Dezember 1990 Pfarrer in Erlenbach mit Binswangen. Zuvor war er im Januar 1990 als Priester in die Diözese Rottenburg-Stuttgart aufgenommen (inkardiniert) worden. Ab September 1992 war er Pfarrer in Bad Buchau. Ab Juli 1998 war er zusätzlich Administrator in Oggelshausen, ab Mai bzw. Juni 2000 auch in Seekirch und Betzenweiler. Zwischen April 1995 und August 2001 war Gerz Dekan des Dekanats Riedlingen. Seit September 2001 ist er Militärpfarrer in Ellwangen. Sein neuer Wirkungskreis werden die Pfarreien der Seelsorgeeinheit Starzach im Dekanat Rottenburg sein.

Andreas Rieg ist 1963 in Schwäbisch Gmünd geboren. Nach dem Abitur studierte er zunächst Physik bis zum Vordiplom, bevor er sich auf dem Theologischen Vorseminar Ambrosianum in Ehingen/Donau auf das Theologiestudium vorbereitete. Katholische Theologie studierte er von 1987 bis 1992 in Tübingen und Rom. Nach der Weihe zum Diakon erwarb er sich zunächst in Metzingen erste seelsorgspraktische Erfahrungen. 1994 wurde er in Schwäbisch Gmünd zum Priester geweiht. Seine Vikarsjahre verbrachte er in Friedrichshafen und Freudenstadt, 1998 verlieh ihm Bischof Walter Kasper die Pfarrei St. Kilian in Bieringen und übertrug ihm zugleich die Seelsorge in den Pfarreien St. Georg in Aschhausen, St. Johann Baptist in Oberkessach und St. Georg in Marlach, alle im Dekanat Hohenlohe. 1999 wurde Andreas Rieg außerdem zum Administrator der Pfarreien St. Joseph in Schöntal und St. Sebastian in Berlichingen bestellt, die inzwischen zur Seelsorgeeinheit Schöntal gehörten. Im Oktober 2001 wurde Rieg zum Dekan für das Dekanat Hohenlohe und bald danach von der Dekanekonferenz in deren Moderatorenteam gewählt. Von 2004 bis 2006 übernahm er während der Vakanz in fünf Pfarreien in der Seelsorgeeinheit Mittleres Jagsttal die Aufgaben eines Administrators. Zum 1. September 2007 übernimmt er die Aufgabe des Regens des Rottenburger Priesterseminars.

Jürgen Rieger wurde 1967 in Freiburg geboren. Im April 1994 wurde er als Mitglied des Benediktinerordens in Weingarten zum Priester geweiht. Ab September 1994 war er zunächst Kaplan in der Pfarrei St. Georg in Weingarten, zum Beginn des Jahres 2000 wurde er Administrator mit dem Titel Pfarrer an der St. Martins-Pfarrei in Weingarten. Dort wurde er im Dezember 2001 Pfarrer. Im März 2006 wechselte er an als Pfarrvikar mit dem Titel Pfarrer an die Seelsorgeeinheit 4 in Rottweil, zu der die Pfarreien Hausen, Neukirch, Auferstehung Christi und Heilig Kreuz in Rottweil sowie die italienische und die kroatische Gemeinde in Rottweil gehören. In dieser Aufgabe wird er mit einem Stellenanteil von 80 Prozent weiterhin tätig sein, mit einem Anteil von 20 Prozent wird er künftig als Spiritual die seelsorgerliche Begleitung der Schüler des Rottweiler Konvikts übernehmen.

Hans Schlenker wurde 1944 in Rottweil geboren. Im Dezember 1982 wurde er zum Diakon geweiht und absolvierte 1983 die seelsorgspraktische Ausbildung als Diakon in der Pfarrei St. Elisabeth in Albstadt-Tailfingen. Im Juni 1984 wurde er in Bad Mergentheim zum Priester geweiht. Die Vikarsjahre führten ihn ab Juli 1984 an die Gemeinde St. Elisabeth in Ulm und ab August 1986 an die St. Gallus-Pfarrei nach Tuttlingen. Ab August 1988 war er Pfarrer in Leinstetten und Bettenhausen, ab Januar 1999 zusätzlich Administrator in Dornhan. Im Oktober 2000 wechselte er als Administrator mit dem Titel Pfarrer an die Kirchengemeinden in Trossingen, Durchhausen und Gunningen, im Juni 2001 wurde er dort als Pfarrer investiert. Künftig wird er im oberschwäbischen Munderkingen und den umliegenden Gemeinden der Seelsorgeeinheit Donau-Winkel im Dekanat Ehingen wirken.

Hans Schall wurde 1942 in Wurmlingen bei Rottenburg geboren. Nach dem Theologiestudium wurde er im Dezember 1972 in Esslingen zum Diakon geweiht und erwarb sich 1973 seelsorgspraktische Erfahrungen als Diakon in Kuchen. Im März 1974 wurde er in Friedrichshafen zum Priester geweiht. Ab April 1974 war er zunächst Vikar in Oberndorf am Neckar, dann ab Februar 1977 in Weil der Stadt. Im August 1978 wurde er Pfarrer in Dischingen und zusätzlich ab Oktober 1982 Pfarrverweser in Ballmertshofen. Im September 1985 wechselte er als Pfarrer nach Alpirsbach, ab September 1992 als Pfarrer nach Dietingen im Dekanat Rottweil mit den ebenfalls zur Seelsorgeeinheit 8 gehörenden Pfarreien Böhringen, Gößlingen und Irslingen. Seit 4. September 2005 ist er Pfarrvikar mit dem Titel Pfarrer in der Seelsorgeeinheit Donau-Heuberg im Dekanat Tuttlingen mit den Pfarreien Fridingen, Irndorf, Kolbingen, Mühlheim a. d. Donau, Renquishausen und Stetten. Die Aufgaben eines Pfarrvikars wird er auch künftig in der Seelsorgeeinheit Dietenheim-Illerrieden im Dekanat Ulm wahrnehmen, den Hauptanteil an seiner neuen Tätigkeit werden jedoch die Aufgaben des Hausgeistlichen im Kloster Brandenburg an der Iller bilden.

Oliver Westerhold wurde 1975 in Stuttgart-Bad Cannstatt geboren. Nach dem Theologiestudium wurde er im März 2004 in Rottenburg zum Diakon geweiht und absolvierte das Diakonatsjahr 2003/2004 in den Pfarreien St. Maria und Heilig Geist in Weingarten. Im Juli 2005 wurde er in Rottweil zum Priester geweiht. Seit September 2005 ist er Vikar in der Seelsorgeeinheit Iller-Weihung im Dekanat Ulm, zu der die Pfarreien Unterkirchberg, Oberkirchberg, Schnürpflingen, Hüttisheim, Staig und Steinberg gehören. Künftig wird er in der Jugendpastoral tätig sein – zur Hälfte der Stelle als Ministrantenseelsorger, zur anderen Hälfte ist er als Geistlicher Leiter der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) vorgesehen, eine Aufgabe, die durch eine Wahl durch die Gremien der KJG bestätigt werden muss. Während der neuen Tätigkeit wird er seine Ausbildung als Vikar zum Abschluss bringen.

Heinz-Martin Zipfel wurde 1956 in Reutlingen geboren. Nach dem Theologiestudium wurde er im Dezember 1982 zum Diakon geweiht und absolvierte das seelsorgspraktische Jahr als Diakon 1983 in Fellbach. Im Juni 1984 wurde er in Bad Mergentheim zum Priester geweiht. Ab Juli 1984 war er für zwei Jahre Vikar an der Pfarrei Zur heiligsten Dreifaltigkeit in Ludwigburg, ab August 1986 für weitere zwei Jahre in der Aalener Salvator-Gemeinde. Im August 1988 wurde er Pastoraler Mitarbeiter mit dem Titel Pfarrer in Fellbach, ab Januar 1992 Leiter (Moderator) der Seelsorgeeinheit Fellbach. Im November 1997 wurde Pfarrer Zipfel zum Kreisdekan gewählt, im Juli 2005 übernahm er als Administrator mit dem Titel Pfarrer zusätzlich die Verantwortung für die Italienische katholische Gemeinde in Fellbach. Der Wechsel von Heinz-Martin Zipfel an seine neue Stelle im Stuttgarter Norden wird sich bis ins Frühjahr 2008 verzögern, da er zunächst neben den bisherigen Aufgaben noch zum Administrator der derzeit vakanten Pfarreien Öffingen und Schmiden bestellt ist.