Wegweisend für kirchliche Publizistik

So hat der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst, den langjährigen Chefredakteur der katholischen Wochenzeitschrift „Christ in der Gegenwart“ gewürdigt, der am 1. März überraschend im Alter von 77 Jahren gestorben ist. Der Name der Zeitschrift sei auch programmatisch für die Person und das Schaffen Plates. Gott in den Fragestellungen der Moderne zu suchen und ihn für Menschen heute zur Sprache zu bringen, dies sei für ihn journalistische Herausforderung und existenzielles Anliegen gewesen, betonte der Medienbischof. Zeitzeuge und Vertreter einer Kirche im Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils sei Plate gewesen. Für eine kirchliche Publizistik, die sich dem Dialog mit den Menschen einer säkularen Gesellschaft verpflichtet weiß, bleibe sein Schaffen wegweisend, betonte Bischof Fürst. Themen der Kultur seien ihm ebenso wichtig gewesen wie kirchliche und theologische Belange und nicht zuletzt soziale Probleme. Heute noch verdiene sein Engagement für die Kirche in der DDR und für die Versöhnung mit den polnischen Nachbarn Respekt, sagte der Rottenburger Bischof.