Persönliches

Weihbischof Kreidler feiert 75. Geburtstag

Weihbischof Dr. Johannes Kreidler feiert seinen 75. Geburtstag. Bild: Diözese Rottenburg-Stuttgart / Rainer Mozer

Weihbischof Dr. Johannes Kreidler feiert seinen 75. Geburtstag. Bild: Diözese Rottenburg-Stuttgart / Rainer Mozer

Der emeritierte Weihbischof Dr. Johannes Kreidler feiert am Montag, 31. Mai, bei guter Gesundheit den 75. Geburtstag.

In einem persönlichen Glückwunschschreiben gratuliert Bischof Dr. Gebhard Fürst dem Jubilar und würdigt darin ganz besonders dessen jahrzehntelangen versöhnenden Dienst und seinen Einsatz zur Stärkung des Diakonates, das dank Johannes Kreidlers Mitwirkung am Internationalen Diakonatszentrum mit Sitz in Rottenburg internationale Beachtung und Unterstützung gefunden habe. Als Seelsorger, so Bischof Fürst, habe Kreidler die Sorge um die Schwachen in der Gesellschaft im Berufsbild des Diakons verankert und zahlreiche junge Menschen „in ihrer Entscheidung, Priester zu werden oder einen anderen pastoralen Beruf zu ergreifen, begleitet“; er habe so für Viele in der Diözese prägend gewirkt.

Über all die Jahre hinweg blieb der im heutigen Horber Stadtteil Grünmettstetten geborene Geistliche auch dem universitären Umfeld, insbesondere der theologischen Fakultät in Tübingen, verbunden. Nach wie vor ist er als Zelebrant für Gottesdienste und Altarweihen sehr gefragt – Ausdruck seiner großen Beliebtheit in der ganzen Diözese. Seinen 75. Geburtstag kann der Weihbischof emeritus Corona-bedingt im Moment nur in kleiner Runde feiern. Sobald die Umstände dies wieder zulassen, soll aber ein gemeinsames festliches Essen mit der Diözesanleitung im Rottenburger Bischofshaus stattfinden.    

Johannes Kreidler studierte von 1966 bis 1970 katholische Theologie in Tübingen und Paris. Die Priesterweihe empfing er am 18. März 1972 in Rottenburg am Neckar. Er war zunächst als Vikar in Stuttgart-Bad Cannstatt tätig, anschließend Sekretär der Bischöfe Carl Joseph Leiprecht und Georg Moser. Von 1977 bis 1980 war Kreidler Repetent am Tübinger Theologenkonvikt Wilhelmsstift. 1980 wurde er Assistent des damaligen Professors Walter Kasper am Lehrstuhl für Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen. 1986 wurde er mit einer Arbeit über die Theologie des Lebens von Karl Adam zum Dr. theol. promoviert. Von 1986 bis 1991 war er Direktor des Rottenburger Priesterseminars.

Am 6. Juni 1991 wurde Johannes Kreidler von Papst Johannes Paul II. zum Titularbischof von Edistiana und zum Weihbischof in der Diözese Rottenburg-Stuttgart ernannt. Am 31. August 1991 empfing er im Rottenburger Dom St. Martin durch Walter Kasper die Bischofsweihe. Am 31. August 1991 wurde er zum Bischofsvikar ernannt und war bis 2004 als Leiter der Hauptabteilung I des Bischöflichen Ordinariats zuständig für die Priester- und Theologenausbildung sowie für die religionspädagogische Ausbildung der pastoralen Dienste. 1999/2000 leitete er zudem als Diözesanadministrator das Bistum Rottenburg-Stuttgart. 2004 wurde er Leiter der Hauptabteilung VIII – Liturgie, Kunst, Kirchenmusik, Architektur und Denkmalpflege. Johannes Kreidler war zudem bis zum Juli 2015 Domdekan.

In der Deutschen Bischofskonferenz war Dr. Johannes Kreidler Mitglied der Kommission für Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste, der Kommission für Ehe und Familie und der Unterkommission für Entwicklungsfragen, insbesondere MISEREOR. Zudem war er Mitglied der Arbeitsgruppe Hauptberufliche pastorale Dienste und der Bundesarbeitsgemeinschaft Ständiges Diakonat.

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