Weihbischof Renz eröffnet Sozialzentrum in Brasilien

Das in ihrem 800. Geburtsjahr nach der Franziskanerterziarin Elisabeth von Thüringen benannte Zentrum wurde nach einjähriger Bauzeit Anfang August fertiggestellt. Die Kosten in Höhe von umgerechnet 140.000 Euro teilen sich das Päpstliche Missionswerk der Kinder (Sternsinger), die Missionszentrale der Franziskaner und private Spender aus Bad Saulgau und Umgebung, die mit 75.000 Euro den größten Anteil der Baukosten tragen.

Erste Nutznießer des neuen Sozialzentrums werden vernachlässigte und benachteiligte Kinder zwischen 7 und 15 Jahren aus ärmlichen und schwierigen Familienverhältnissen sein. Sie sollen in ihren Kompetenzen gefördert und besser sozialisiert werden durch Nachhilfeunterricht und Katechese, sowie durch verschiedenste kreative Angebote. Diese kirchliche Sozialarbeit an jungen Menschen in einem armen Stadtviertel ist auch als Präventivmaßnahme gegen den in Brasilien weit verbreiteten Drogenkonsum unter Jugendlichen konzipiert.

Vor der Einweihung spendete Weihbischof Renz in der neben dem Sozialzentrum gelegenen Kirche S. Paulo Apostolo 18 jungen Erwachsenen das Sakrament der Firmung. Als Bischofsvikar für die Orden besucht er auf seiner Brasilienreise auch Niederlassungen der Franziskanerinnen von Bonlanden, Reute und Sießen.