Weltoffen und dialogbereit

Der Bischof nahm die Auszeichnung zusammen mit weiteren 26 Geehrten am Samstag im Mannheimer Schloss von Ministerpräsident Winfried Kretschmann entgegen. Als langjähriger Direktor der Akademie der Diözese habe er deren Programm an der Schnittstelle von Kirche und Gesellschaft positioniert und den offenen Kontakt mit Politik, Wissenschaft und Kultur gepflegt, heißt es in der Laudatio Kretschmanns. Bischof Fürst habe am Beginn seiner inzwischen zwölfjährigen Amtszeit den Katholikentag nach Ulm eingeladen.

Erinnert wird in der Lobrede auch an die Klimainitiative der Diözese, mit der Bischof Fürst sehr früh „ein wichtiges Zeichen nachhaltigen Handelns für unser Land gesetzt hat“. Mit dem von ihm initiierten Dialogprozess habe seine Diözese nicht nur sehr rasch auf den massiven Vertrauensverlust der Menschen gegenüber der Kirche aufgrund des Missbrauchsskandals reagiert, sondern verdeutlicht, dass Dialog und Weltoffenheit wesentlich zur Kirche gehören. Der Ministerpräsident hob hervor, Bischof Fürst habe diese Richtung auch durch Impulse in der Unterkommission Bioethik und in der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, als Geistlicher Assistent im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und nicht zuletzt im Nationalen Ethikrat der Bundesregierung aufgezeigt.

Hinweis: Fotos von der Verleihung auf dem Landesportal www.baden-württemberg.de