Wenn einem Hören und Sehen vergeht

Der Film, der von der Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien, München, unter der Regie von Thomas Körner produziert wurde, wird am Freitag, 6. Juni 2008, von 11:30 bis 12:00 Uhr in 3sat im Rahmen der Reihe „Aus anderer Sicht“ ausgestrahlt.

Peter Hepp, seit seiner Geburt gehörlos, ist als junger Mann zusätzlich erblindet. Den ursprünglichen Beruf des Maschinenschlossers musste er aufgeben, in der Stiftung St. Franziskus in Heiligenbronn bei Schramberg sattelte auf den Beruf des Korbmachers um. Der innere Ruf, als Diakon ein geistliches Amt auszuüben, war in ihm schon länger lebendig, bedurfte aber einiger Zeit der Reifung. An Pfingsten 2003 hat ihn Bischof Gebhard Fürst im Dom St. Martinus in Rottenburg zum Diakon geweiht. Vorausgegangen waren ein theologisches Studium und eine dreijährige Diakonenausbildung. Heute ist der Ehemann und Vater zweier Kinder der einzige taubblinde katholische Seelsorger in Deutschland.

„Wenn einem Hören und Sehen vergeht. Der taubblinde Diakon Peter Hepp“
In der Reihe „Aus anderer Sicht“
3sat, Freitag, 6. Juni 2008, 11:30 Uhr
Wiederholung: Dienstag, 10. Juni 2008, 6:05 Uhr
Regie: Thomas Körner
Produktion: Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien e. V.
Bonner Platz 1/V, 80803 München
Tel. 089 / 30 79 92 – 0 (Dr. Thomas Körner: - 12)
Fax 089 / 30 79 92 – 22
www.abm-medien.de
koerner(at)abm-medien.de

Bei der abm-medien ist der Film gegen eine Schutzgebühr als DVD erhältlich.