„Wir halten Ihnen unsere offenen Arme auf“

Die chaldäischen Christen sind Teil jener 320 verfolgten und meist traumatisierten Menschen aus dem Irak, die Baden-Württemberg im Rahmen einer EU-Kontingentlösung aufnimmt. Bischof Fürst mahnte, den Flüchtlingen zu helfen, damit sie „gute Wege finden und auch gehen können“.

Wo Menschen aus ungerechten und bedrohlichen Strukturen aufbrechen und sich willkommen und integriert fühlen, da werde Reich Gottes erfahrbar, sagte der Bischof. In der Kirche Christi gebe es keine Unterscheidung in Fremde und Einheimische, Junge und Alte, Reiche und Arme. Er selbst und die Gemeinden der Diözese Rotten-burg-Stuttgart seien bereit zu helfen. „Wenden Sie sich an uns mit Ihren Fragen und Problemen, kommen Sie gerne auch in unsere Gemeinden!“ Die Flüchtlinge sollten wissen, dass Verfolgung, Unterdrückung und Terror „auch für uns ein schreiendes Unrecht ist“. Gegen die Christenverfolgungen in unserer Zeit würden die Christen in Baden-Württemberg klar und deutlich die Stimmen erheben, betonte Bischof Fürst auch im Namen des Freiburger Erzbischofs Robert Zollitsch.