Wissenschaftliche Ehrung für ehemaligen Mitarbeiter der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Die Jury des katholischen Wohlfahrtsverbandes hat Fischer den mit 5000 Euro dotierten Preis für seine Habilitationsschrift über „Das konfessionelle Krankenhaus. Begründung und Gestaltung aus theologischer und unternehmerischer Perspektive“ zugesprochen, die er 2008 bei Paul Michael Zulehner an der Wiener Universität eingereicht hatte und die bereits in zweiter Auflage erschienen ist. Caritaspräsident Peter Neher hat Fischer den Lorenz-Werthmann-Preis anlässlich der Delegiertenversammlung des DCV Mitte Oktober in Trier überreicht.

Michael Fischer, geboren 1962, verheiratet und Vater von drei Kindern, ist heute als Leiter Qualitätsmanagement und Leitbildkoordination der St. Franziskus-Stiftung Münster tätig, der zweitgrößten konfessionellen Krankenhausgruppe Deutschlands. Zugleich ist er seit 2006 Professor für Qualitätsmanagement an der privaten „Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik“ in Hall in Tirol und Vorstand des dortigen Instituts für Qualität und Ethik. Mit der Diözese Rottenburg-Stuttgart verbindet den Preisträger, der u. a. von 1984 bis 1993 in Tübingen Katholische Theologie und Erziehungswissenschaften studiert hat, seine von 1993 bis 1999 dauernde Tätigkeit als nach Auskunft von Kollegen sehr engagierter Leiter der Dekanatsgeschäftsstelle Balingen. Von 1988 bis 1999 arbeitete er am diözesanen Institut für Fort- und Weiterbildung mit und war besonders als Gemeindeberater und Sprecher der Gemeindeberater AG der Diözese Rottenburg-Stuttgart tätig. Die 1999 erschienene Auswertung des Rottenburger Modells der Gemeindeerneuerung stammt aus seiner Feder. In seiner heimatlichen Kirchengemeinde St. Peter und Paul in Reutlingen war er zwischen 1986 und 1991 Zweiter Vorsitzender.