Wissenschaftlicher Theologe mit technischer und pädagogischer Berufserfahrung

Der promovierte Theologe, Diakon und Studienrat tritt zum 1. Dezember 2010 die Nachfolge von Dr. Dirk Steinfort an, der die Leitung der Katholischen Erwachsenenbildung im Dekanat Böblingen übernimmt. Hanstein ist verheiratet und Vater von drei Kindern und wohnt in Tübingen.

Zu den Aufgaben des Persönlichen Referenten gehören vor allem die themenbezogene Zuarbeit für den Bischof, die inhaltliche Vorbereitung von Veranstaltungen und die Bearbeitung der Korrespondenz.

Thomas Hanstein wurde 1971 in Leinefelde im thüringischen Eichsfeld geboren. Sein Berufsweg führte ihn zunächst zum Meistertitel in der Metallbranche, bevor er auf dem zweiten Bildungsweg 1998 in Weimar das Abitur nachholte und anschließend 1999 am Altphilologischen Spracheninstitut Ambrosianum in Ehingen/Donau ergänzende Prüfungen in Latein, Griechisch und Hebräisch ablegte. Das Studium der Katholischen Theologie mit dem Schwerpunkt Kirchengeschichte, schloss er 2003 in Tübingen mit dem Diplom ab, für ein paralleles Studienjahr Wirtschaft erwarb er 2002 ein Universitäts-Zertifikat der Tübinger Universität.

Nach Referendariat und Erwerb der Lehrbefähigung für den Höheren Schuldienst im Berufsschul- und Gymnasialbereich war Hanstein ab 2005 Religionslehrer im Kirchlichen Dienst und Schulseelsorger an der Gottlieb-Daimler-Schule in Sindelfingen, ab 2006 an derselben Schule Wissenschaftlicher Lehrer in den Fächern Religion, Psychologie, Deutsch, Gemeinschafts- und Wirtschaftskunde sowie Berater des schulinternen Krisenteams und ab 2008 Studienrat. Eine berufsbegleitende Seelsorgeausbildung mündete im Mai 2010 in die Weihe zum Diakon durch Weihbischof Johannes Kreidler. Aber auch das wissenschaftliche Interesse hat ihn nie losgelassen. War er schon während des Studiums Studentischer Mitarbeiter am Neutestamentlichen Lehrstuhl der Tübinger Katholisch-Theologischen Fakultät, so bereitete er sich seit 2004, ebenfalls berufsbegleitend, am Lehrstuhl für Religionspädagogik unter der Betreuung der Professoren Albert Biesinger und Ottmar Fuchs auf eine Promotion vor, die er im Juli 2007 mit einer Arbeit über „Ästhetische Kompetenz und religiöse Lernprozesse“, einem „Beitrag zur Unterrichtsforschung im Religionsunterricht an berufsbildenden (gewerblich-technischen) Schulen“, mit dem Höchstprädikat „summa cum laude“ abschloss.

Dr. Thomas Broch