Würdigung der gesamten Diözese

In einem Glückwunschschreiben betonte Bischof Gebhard Fürst, die Berufung zur Mitwirkung an diesem „Urgestein der kirchlichen Verkündigung im Fernsehen“ sei ein Zeichen der Anerkennung und der Wertschätzung gegenüber Brochs langjährigen Leistungen in der Rundfunkarbeit der Diözese. Sie bedeute aber auch eine Würdigung der Diözese Rottenburg-Stuttgart als ganzer und ihrer Bemühungen um eine zeitgemäße Verkündigung, die den Anforderungen einer modernen Mediengesellschaft entspreche. Auch in seinen Intentionen als Vorsitzender der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, so Bischof Fürst, sehe er sich durch diese Wahl bestätigt.

Der Bischof wies auf eine lange Tradition von Wort-zum-Sonntag-Sprechern aus der schwäbischen Diözese hin, darunter der 1988 verstorbene Medienbischof Georg Moser, Weihbischof Franz-Josef-Kuhnle und der 2005 verstorbene Tübinger Moraltheologe Alfons Auer. Über 14 Jahre hinweg war Barbara Deifel-Vogelmann, jetzt Bereichsleiterin für Kommunikation und Marketing beim Diözesan-Caritasverband, das „Gesicht“ der Diözese Rottenburg-Stuttgart im „Wort zum Sonntag“. Zuletzt war die Diözese durch den Marbacher Pfarrer Wolfgang Gramer darin vertreten.