Württembergs Katholiken bilden einen Anteil von 18 Prozent der Gesamtbevölkerung in Baden-Württemberg

Dies geht aus der Kirchlichen Statistik 2006 hervor, die die Diözese Rottenburg-Stuttgart soeben veröffentlicht hat und deren Angaben sich auf den Stichtag 31. Dezember 2006 beziehen.

In Relation zur Gesamtbevölkerung in Baden-Württemberg hat die Katholikenzahl in der württembergischen Diözese gegenüber dem Jahr 2005 damit geringfügig um 0,15 Prozent abgenommen. Die Zahl der Katholiken mit anderer Staatsangehörigkeit beträgt mit 210.889 Personen einen Anteil von rund 10,73 Prozent der Katholiken in der Diözese; darunter bilden die stärkste Gruppe italienische Staatsgehörige mit 84.226 Personen (4,29 Prozent), gefolgt von den Katholiken aus Kroatien (50.363 Personen = 2,56 Prozent).

Die Alterspyramide ebenso wie das Durchschnittsalter der Katholiken mit ca. 41,5 Prozent entspricht genau der Altersentwicklung in der baden-württembergischen Gesamtbevölkerung. Dabei bilden die stärksten Jahrgänge die Altersgruppen der 36- bis 50-Jährigen mit jeweils zwischen 30.000 und knapp 36.000 Personen; die stärksten Altersgruppen stellen darunter die 39- bis 43-Jährigen mit jeweils über 35.000 Personen. Eine starke Gruppe bilden noch einmal die Jahrgänge zwischen 62 und 72 Jahren mit Zahlen zwischen 22.000 und jeweils über 28.000 Personen bei den 64- und 65-Jährigen. Der Anteil der Mädchen und Frauen ist grundsätzlich bei allen Altersgruppen geringfügig höher.

14.454 Taufen stehen 17.115 Bestattungen gegenüber. Die Zahl der Eintritte und Wiedereintritte in die katholische Kirche ist bei 1.009 Personen gegenüber 1.119 Personen im Jahr 2005 geringfügig weniger, folgt aber insgesamt seit Jahren im statistischen Mittelwert einer leicht ansteigenden Linie. Bei der Zahl der Kirchenaustritte mit 7.500 Personen (2005: 7.708) bestätigt sich eine seit einigen Jahren abnehmende Tendenz. Der Anteil der Gottesdienstbesucher bestätigt im Mittelwert der Diözese mit 12,54 Prozent eine seit Jahren fallende Tendenz; „Spitzenreiter“ mit jeweils über 20 Prozent sind dabei die oberschwäbischen Dekanate Laupheim (22,44 Prozent), Ehingen (20,60 Prozent) und Riedlingen (20,02 Prozent).

Die Kirchliche Statistik 2006 der Diözese Rottenburg-Stuttgart kann als pdf-Datei angefordert werden beim Bischöflichen Ordinariat, Hauptabteilung IV/Kirchliches Meldewesen, E-Mail: uhahn(at)bo.drs.de oder afifka(at)bo.drs.de .