Zeichen der Verbundenheit

r freue sich auf die Begegnungen und sei zuversichtlich, dass Papst Benedikt in ebenso sensibler Weise auf die Probleme in seiner Heimat eingehen werde, wie er dies etwa auch bei seinem Besuch in England oder beim Weltjugendtag in Madrid getan habe, betonte Bischof Fürst.

Zu den wichtigsten Stationen der Papstreise, an denen auch Bischof Fürst teilnimmt, gehören am Morgen des Donnerstag, 22. September, die Begrüßung durch Bundespräsident Christian Wulff im Schloss Bellevue und am Abend die Messe im Olympiastadion. Erfurt und das thüringische Eichsfeld sind die Besuchsziele am Freitag, 23. September. Im Erfurter Augustinerkloster, in dem Martin Luther als Ordenspriester lebte, trifft sich Papst Benedikt mit Vertretern der Kirchen der Reformation zum ökumenischen Gespräch; abends feiert er in der Kapelle von Etzelsbach im Eichsfeld eine Marianische Vesper. Auf dem Erfurter Domplatz feiert der Papst am Samstagmorgen, 24. September, eine Messe, um dann, ebenso wie seine Begleiter, mit dem Flugzeug in Richtung Süden zu reisen. Auf dem Freiburger Messegelände findet ein abendlicher Gebetsgottesdienst mit Jugendlichen statt, und am Sonntagvormittag, 25. September, feiert Papst Benedikt noch einmal mit rund 100.000 Gläubigen auf dem Freiburger Flugplatzgelände die Eucharistie. Im Borromäum, dem Freiburger Priesterseminar, trifft sich der Papst mit den deutschen Bischöfen zum Mittagessen, den Abschluss bildet dann am Abend eine Rede im Freiburger Konzerthaus, bevor der Papst in Begleitung der deutschen Kardinäle zum Flugplatz nach Lahr fährt, um von dort aus den Heimflug nach Rom anzutreten.