Zum christlich-islamischen Dialog nach Rom

Dies hat der Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen, Richard Puza, mitgeteilt, die mit der Pontificia Facoltà di Teologia, Palermo, und der Theologischen Fakultät der Istanbul University zu den Veranstaltern gehört. Im Mittelpunkt der Reise steht am 9. März ein ganztägiges Symposion zu dem Thema „Rom und Istanbul, zwei religiöse Zentren als Akteure des christlich-islamischen Dialogs“. Es setzt mit vier thematischen Sitzungen zum interreligiösen Dialog und einer Abschlussdiskussion die im Rahmen des Tübinger Vertrags beschlossene Zusammenarbeit zwischen den Theologischen Fakultäten in Tübingen und Istanbul fort.

Die Studierenden aus Tübingen, zu denen in Rom auch muslimische Studierende aus der Türkei stoßen, sollen sich im Rahmen der Lehrveranstaltung im Kirchenrecht an Ort und Stelle auch ein Bild über die Aufgaben und Funktionen der einzelnen Behörden (Dikasterien) der römischen Kurie machen können. Unter anderem stehen Besuche bei der Glaubenskongregation, der Heiligsprechungskongregation, den drei päpstlichen Gerichtshöfen sowie bei den Botschaften der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl und beim italienischen Staat auf dem Programm. Zu den Höhepunkten des Programms gehören ein Empfang beim Präsidenten des Päpstlichen Rats für den Interreligiösen Dialog, Kardinal Jean-Luis Tauran, sowie bei Kardinal Walter Kasper, dem Präsidenten des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen und früheren Bischofs der Diözese Rottenburg-Stuttgart.