Advent

Auf der Suche nach Frieden

Das Friedenslicht aus Betlehem: Mehrere leuchtende Kerzen mit der Aufschrift Friedenslicht stehen nebeneinander in einem abgedunkelten Raum.

Das Friedenslicht aus Betlehem. Bild: Christiane Raabe in Pfarrbriefservice.de

Pfadfinder:innen verteilen das Friedenslicht aus Betlehem am dritten Advent erstmals wieder in einer zentralen Aussendungsfeier in Stuttgart.

Jährlich am dritten Advent wird das Friedenslicht von Bethlehem nach Europa und in viele Länder der Welt gebracht. Die vier deutschen Pfadfinderringverbände in Württemberg verteilen das Friedenslicht am Sonntag, 17. Dezember. Um 14 Uhr beginnt die Aussendungsfeier in der evangelischen Christuskirche auf der Gänsheide/Stuttgart. Sie wird vom Arbeitskreis Friedenslicht der Pfadfinderringverbände gestaltet und musikalisch von einer Pfadfinderband begleitet.

Das Motto "Auf der Suche nach Frieden" scheint in Anbetracht der zahlreichen Konflikte und Kriege aussichtslos. Das Friedenslicht jedoch soll Zeichen und Anlass sein, hinzusehen, wo mutige Menschen sich engagiert für Frieden und Verständigung einsetzen und versuchen im eigenen Umfeld für ein friedvolles Miteinander im Großen wie im Kleinen zu sorgen.

Die Aktion Friedenslicht wurde vom ORF im Jahr 1986 gegründet. Seither wird das Licht jedes Jahr in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem von einem Kind entzündet. In Deutschland ist die Aussendung eine Gemeinschaftsaktion der Ringverbände der Pfadfinder:innen Deutschlands - Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG), Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und Bund moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands (BMPPD) - sowie des Verbands Deutscher Altpfadfindergilden.

Das Licht wird am 15. Dezember von Vertreter:innen der Pfadfinderverbände ins Staatsministerium und am 19. Dezember in den Landtag Baden-Württembergs gebracht.

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