Wer den Stand der Diözese Rottenburg-Stuttgart auf dem Katholikentag 2026 vom 13. bis 17. Mai 2026 in Würzburg betritt, spürt es sofort: Hier geht es nicht nur ums Verweilen – hier wird erzählt. Von dem, was war. Und von dem, was kommen kann. Holz, das schon viele Gottesdienste erlebt hat. Kirchenstühle, auf denen Menschen gebetet, gehofft, vielleicht auch gezweifelt haben. Ein Boden, der einst Teil eines sakralen Raums war. All diese Materialien haben ihren ursprünglichen Ort verlassen – und doch sind sie geblieben. In neuer Form. Mit neuer Aufgabe.
„Für den Bau verwendeten wir ausschließlich bereits genutzte Materialien und Bauteile“, erklärt Peter Weigand vom Stuttgarter Design-Build-Studio umschichten, das den Stand konzipiert und gebaut hat. „Unter anderem die ausrangierten Kirchenstühle und den aus der sanierungsbedürftigen Kirche ausgebauten Holzboden.“ Was zunächst nach einem gestalterischen Konzept klingt, ist zugleich eine Haltung: Bestehendes nicht einfach ersetzen, sondern konsequent weiterdenken.








